Am 24. November stellte Turkish Airlines die neue Identität der neuen Tochter öffentlich vor.

Neuer Name AjetTurkish Airlines entlässt Anadolujet in die Freiheit

Bisher nur eine Marke, macht die türkische Nationalairline Anadolujet zur eigenständigen Tochter. Zugleich tauft Turkish Airlines diese um. Ihre Billigairline heißt künftig Ajet.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Auf den Flugzeugen steht zwar ihr Name. Doch eine richtige Airline ist Anadolujet deswegen nicht. Es ist lediglich eine Marke. Ursprünglich für Flüge nach Anatolien verwendet, setzt Turkish Airlines sie heute im Billigsegment ein. Sie führt damit vor allem Flüge ab dem Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen durch, um die Konkurrentin Pegasus Airlines in Schach zu halten, die dort Marktführerin ist.

Schon 2021 dachte Turkish Airlines darüber nach, Anadolujet zu verselbstständigen. Der Plan wurde zwar zwischenzeitlich aufgeschoben, aber jetzt wird er definitiv umgesetzt. Ab Ende März 2024 wird aus der Marke eine eigenständige Fluggesellschaft, wie die türkische Nationalairline am Freitag (24. November) bekannt gab.

Die neue Tochter soll wachsen

Mit der Verselbstständigung tauft Turkish Airlines ihre neueste Tochter auch um. Aus Anadolujet wird Ajet. Man unterstreiche damit die großen Ambitionen, erklärt sie. Im Juni 2022 erklärte Konzernchef Bilal Ekşi  gegenüber aeroTELEGRAPH: «Wir haben beschlossen, dass Anadolujet wachsen soll. Wir haben jetzt 60 Flugzeuge, und wir wollen die Flotte um eine zweistellige Zahl wachsen lassen». Inzwischen umfasst die eigene Flotte der Einheit bereits mehr als 75 Jets. Zum Ausbau kommen Boeing 737 Max und A321 Neo infrage.

Die neuen Flugzeuge werden auch in einem neuen Look daherkommen. Denn mit dem Namenswechsel verpasst Turkish Airlines der Airline, die neben Istanbul-Sabiha Gökçen in Ankara eine zweite Basis besitzt, auch eine neue Lackierung. Im Leitwerk prangt künftig in Weiß auf Hellblau ein A. Der größte Teil des Rumpfes wird Eurowhite sein - ganz dem aktuellen Trend folgend.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie, wie Ajet künftig auftreten wird. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Blick auf einen Flieger von Anadolujet: Bald auch mit Airbus-Jets unterwegs?

Anadolujet will Boeing 737 Max oder Airbus A321 Neo

Boeing 737 von Anadolujet: Soll bald eigenständig unterwegs sein.

Turkish Airlines macht aus Anadolujet eigene Airline

Bilal Ekşi: «Wir haben genügend Ziele in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber wir könnten die Flugfrequenzen erhöhen.»

«Wir sehen uns bei Turkish Airlines die Boeing 777X an»

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines fliegt rotz Nahost-Wirren profitabel

Video

iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack