Der bisherige Träger des Namens Frankfurt am Main: Der Airbus A380 mit dem Kennzeichen D-AIMA (Archivbild).

BestätigtLufthansa bringt auch siebten und achten Airbus A380 zurück

Die deutsche Airline zögerte, auch ihre letzten beiden Superjumbos zu reaktivieren. Nun ist die Entscheidung gefallen. Auch Lufthansas Airbus A380 D-AIMA und D-AIMB werden wieder fliegen.

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Drei Airbus A380 hat Lufthansa schon vollständig reaktiviert - die Flugzeuge mit den Kennzeichen D-AIMK, D-AIMM und D-AIML. Ein vierter befindet sich in der großen Wartung in Manila. Die D-AIMN wird voraussichtlich Ende Oktober 2023 in den Dienst zurückkehren.

Für 2024 ist die Rückkehr zwei weiterer A380 geplant: D-AIMH und D-AIMC. Offen war dagegen lange, was mit den beiden übrigen Superjumbos von Lufthansa geschieht. «Bei Nummer sieben und acht, die uns auch noch gehören, ist bisher noch nicht entschieden worden, ob sie reaktiviert werden», sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr Anfang Mai.

«Mehr Wartung als die ersten sechs»

«Das sind Flugzeuge, die bräuchten mehr Wartung als die ersten sechs», erklärte Spohr. Die nötigen Investitionen für die Reaktivierung wären also höher. «Deshalb tun wir uns mit der Entscheidung etwas schwerer», so der Konzernchef. Letztlich werde die Entscheidung abhängen von der Einschätzung, wann die ersten Boeing 777X und Airbus A350-1000 ankämen. Man werde diese Einschätzung im nächsten halben Jahr aktualisieren.

Auch Anfang August gab es noch keine Entscheidung. Da sagte Spohr: «Ob wir sieben und acht zurückbringen, ist noch nicht entschieden.» Je besser die Geschäfte laufen würden, umso wahrscheinlicher werde eine Rückkehr.

«Acht Flugzeuge des Typs A380 in München»

Und offenbar laufen die Geschäfte gut. Denn wie aeroTELEGRAPH aus Konzernkreisen erfuhr, hat Lufthansa mittlerweile die Reaktivierung des siebten und achten Airbus A380 definitiv beschlossen. Eine Sprecherin des Konzerns bestätigt das: «Der A380 ist erfolgreich zurück und sowohl bei unserer Kundschaft, als auch bei den Crews überaus beliebt. Aus diesem Grund wird Lufthansa insgesamt acht Flugzeuge des Typs A380 in München stationieren.»

Das heißt: Auch die D-AIMA und D-AIMB, die aktuell noch im spanischen Teruel stehen, werden in den Betrieb zurückkehren. Die beiden doppelstöckigen Langstreckenflugzeuge «werden zwischen 2024 und 2025 in die Flotte integriert», so die Sprecherin. Bei ihnen handelt es sich um die beiden ältesten von Lufthansas Airbus A380.

Von der Ausflottung zur großen Rückkehr

Lufthansa betrieb einst eine Flotte von 14 Airbus A380. Sechs der Flieger verkaufte die Fluggesellschaft zurück an Airbus. Lange sah es so aus, als würden auch die übrigen acht nach der Covid-Pandemie nie wieder für Lufthansa fliegen. Nun ist genau das Gegenteil der Fall.

Mit acht Airbus A380 wird München künftig einziger Einsatzort sein. Dabei hatte Lufthansa kürzlich im Rahmen einer Tarifvertragsanpassung noch die Möglichkeit offen gelassen, auch wieder Exemplare in Frankfurt zu stationieren. Man habe sich mit der Cockpitcrew-Gewerkschaft «gemeinschaftlich auf eine Aufteilung der Airbus-Langstreckenflotte» in Frankfurt und München geeinigt und dabei auch Regelungen für einen «möglichen Aufbaupfad» für A350 und gegebenenfalls A380 in Frankfurt gefunden, hieß es im Juli.

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