Boeing 787-9 von KLM: Die größere 787-10 kommt erst im Juni.

Zu wenig PersonalKLM muss Business-Sitze im Dreamliner leer lassen

Mehr Plätze in der Business Class, aber nicht mehr Personal. Damit Crew und Passagiere trotzdem nicht leiden, lässt KLM Plätze in den Boeing 787-10 zunächst unverkauft.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich passen in die Boeing 787-10 von KLM 344 Passagiere, 38 davon in die Business Class. Doch zumindest bis Ende des Jahres werden nur 340 Reisende in der größten Version des Dreamliners von KLM unterwegs sein. Der Grund: Auf diese Weise muss die Airline keine zusätzlichen Flugbegleiter auf den Flügen einsetzen. Mit Vollbesetzung wäre das nötig geworden, berichtet das niederländische Portal Zakenreis Nieuws.

KLM befindet sich schon länger in Gesprächen mit der Gewerkschaft VNC über die Anzahl des eingesetzten Kabinenpersonals. In der Business Class gibt es in der Boeing 787-10 vier Plätze mehr als in der 787-9. Die erste 787-10 nimmt KLM am 29. Juni in Empfang. Bis Ende 2019 sollen vier weitere Maschinen folgen.

Weniger Arbeit und Personal auch in Economy

Die Gewerkschaft VNC forderte in den Gesprächen, dass der Arbeitsaufwand für das Kabinenpersonal akzeptabel und der Service für die Kunden gewährleistet bleibt. Gemäß einer Erklärung von VNC sollen daher zumindest bis Ende des Jahres lediglich 34 der 38 Business-Plätze verkauft werden.

Im Sommer 2018 hatte KLM bereits in der Langstrecken-Economy Maßnahmen ergriffen, um den Arbeitsaufwand für das Kabinenpersonal zu reduzieren und weniger Mitarbeitende einsetzen zu können. Auf gewissen Strecken erhalten Passagiere seither vor dem Start Wasserflasche, Erfrischungstuch und Kopfhörer, um direkt für die Reise bereit zu sein. Der Bordservice mit warmer Mahlzeit wird auf kleineren Tabletts serviert. Das erlaubt es, pro Trolley mehr Passagiere zu bedienen, womit weniger Aufwand fürs Personal verbunden ist.

Mehr zum Thema

Flugbegleiterin von KLM: Neuer Bordservice.

KLM strafft Bordservice wegen Personalreduktion

Venture von Jamco: Der Sitz für die KLM-Business-Class in der Boeing 787-10.

KLM baut neuen Business-Sitz in große Dreamliner

Uhr gefällig? Bald nicht mehr in Fliegern von KLM.

KLM stoppt Duty-Free-Verkauf an Bord

Business Class mit 2-2-Bestuhlung bei Eurowings: Gibt es künftig in acht Flugzeugen.

Eurowings ist zufrieden mit Test und führt richtige Business Class auf weiteren sechs Jets ein

Video

air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil