Flugbegleiterin von KLM: Neuer Bordservice.

Economy ClassKLM strafft Bordservice wegen Personalreduktion

KLM passt den Service für Economy-Passagiere an. Auslöser ist, dass auf Langstrecken künftig ein Flugbegleiter weniger an Bord ist.

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KLM führt auf Langstreckenflügen einen neuen Bordservice in der Economy Class ein. Künftig erhalten Passagiere vor dem Start bereits eine Wasserflasche, ein Erfrischungstuch, und Kopfhörer. Damit sollen die Reisenden «direkt für die Reise bereit» sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Danach gibt es einen Bordservice mit einem warmen Gericht – auf einem kleineren Tablett als bisher.

Das neue Konzept ist in erster Linie entwickelt worden, um der Kabinenbesatzung entgegenzukommen. Im Januar hatte die Fluggesellschaft sich mit den Gewerkschaften geeinigt, gewisse Langstreckenflüge mit einem Flugbegleiter weniger zu absolvieren. Dem stimmten die Arbeitnehmer erst zu, nachdem ihnen KLM zusicherte, dass die Arbeitslast sich dadurch nicht erhöht. Mit dem neuen Konzept soll das gelingen.

Kleine Tabletts, effizienterer Service

Kleinere Tabletts bedeuten, dass mehr von ihnen in einen Trolley passen – und die Crew daher nicht so oft hin und her laufen muss, um Nachschub zu holen. Zudem spare man auch Emissionen, da die Tabletts leichter seien. KLM verspricht aber, dass sich nicht weniger Essen auf den Tabletts befindet. Auch Snacks werden auf den Flügen weiterhin verteilt – neu gehört dazu auch Eiscreme.

KLM erklärt, dass die gesteigerte Effizienz auch für die Passagiere gut sei, weil die Crews so mehr Zeit für einen persönlichen Service hätten. Ab dem 1. Juli wird das neue Konzept zunächst auf Flügen von Amsterdam nach Bonaire (via Aruba), Entebbe (via Kigali), Fortaleza, Osaka, Hongkong, Vancouver, Seoul, Rio de Janeiro und Houston eingeführt, vermeldet die niederländische Airline. Mit Start des Winterflugplans Ende Oktober gilt es auf allen Langstrecken.

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