TU-204-100 von Air Koryo: Der einzige Flieger, der nicht auf der schwarzen Liste der EU steht.

Air Koryo will nach Berlin fliegen

Die Fluggesellschaft aus Nordkorea plant Charterflüge in die deutsche Hauptstadt. Wie und wann genau, das ist noch unklar.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Staatsairline der Demokratische Volksrepublik Korea zieht es doch wieder in den Westen. Air Koryo hat vor, in der Wintersaison Charterflüge nach Berlin anzubieten. Dies bestätigt ein Sprecher des Deutschland-Vertretung gegenüber aeroTELEGRAPH. Der genaue Flugplan für die Strecke von Pjöngjang nach Schönefeld stehe aber noch nicht fest. «Es gibt noch einige vertragliche Geschichten mit anderen EU-Ländern zu klären», so der Air-Koryo-Mitarbeiter.

Wer sich also schon auf einen Direktflug von Berlin zum Sunan International Airport in Pjöngjang freut, sollte wohl noch etwas abwarten. Der Reiseveranstalter Korea Konsult gibt zwar auf seiner Homepage schon den 12. April für den ersten Flug und den 3. Mai für den letzten an. Diese Daten wollte Air Koryo in Berlin angesichts der offenen Fragen aber nicht bestätigen. Die Pläne für die Flüge verfolge man aber «ernsthaft». Was genau diesen noch im Wege steht, wollte der Sprecher aber nicht sagen.

Flug mit Tu-204

Sowohl der Reiseveranstalter als auch die Facebook-Seite der Airline kündigen eine Tupolew Tu-204-100 als Maschine für die geplanten Charterflüge nach Deutschland an. Das wäre nur logisch. Denn die anderen Maschinen der Flotte von Air Koryo stehen alle auf der schwarzen Liste der Europäischen Union. Sie dürfen daher gar nicht nach Europa fliegen. Gesperrt sind die Antonow An-24, Illjuschin IL-18, IL-62M, IL-76, Tupolew Tu-134 und Tu-154. Einzig die Tu-204 sind für Europa zugelassen.

Die Tu-204-100 ist ein Mittelstreckenflieger auf Basis der sowjetischen Tu-154. Sie hat gemäß der Herstellerin eine Reichweite von etwa 5600 Kilometern in der Konfiguration mit 200 Sitzplätzen. Allein die Luftlinie zwischen Pjöngjang und Berlin beträgt rund 8000 Kilometer. Auf der Facebook-Seite kündigt die Airline auf Anfrage eines Nutzers daher einen Zwischenstopp in Moskau-Scheremetjewo an.

Mehr zum Thema

Eine A-50 der russischen Streitkräfte: Bekommt Nordkorea auch eine?

Baut Nordkorea Ilyushin Il-76 von Air Koryo zu Aufklärer um?

Pjöngjang: Aeroflot soll in die nordkoreanischeHauptstadt fliegen.

Russland will, dass Aeroflot und Co. nach Nordkorea fliegen

Tupolev Tu-204 von Air Koryo: Wieder international unterwegs.

Air Koryo sagt ersten internationalen Flug nach der Pandemie abrupt ab

Zwei Tu-204 in Farben von Air Koryo: Bei den Fliegern soll es sich um die Exemplare von Sky KG Airlines handeln.

Besorgt sich Air Koryo mit Trick weitere Tupolev Tu-204?

Video

ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack