Pjöngjang: Aeroflot soll in die nordkoreanischeHauptstadt fliegen.

Mehr Flüge zwischen Vladivostok und PjöngjangRussland will, dass Aeroflot und Co. nach Nordkorea fliegen

Russland sucht zunehmend die Nähe zu anderen isolierten Staaten. Jetzt sollen neue Flüge zwischen dem Land und Nordkorea aufgesetzt werden.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Seit der Invasion Russlands in der Ukraine ist das Land isoliert. Sanktionen verhindern, dass Unternehmen Geschäfte mit westlichen und anderen Ländern machen. Reisen aus dem und ins Land sind kompliziert geworden, weil weitreichende Flugverbote herrschen. Russland sucht daher zunehmend die Nähe zu Ländern, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Zum Beispiel Nordkorea.

Diktator Kim Jong Un besichtigte erst kürzlich bei einem Besuch in Russland die Produktion des Superjet 100. Vergangenen Monat empfahl der russische Außenminister Sergei Lavrov sogar, dass Russen vermehrt Urlaub in Nordkorea machen sollen, berichtet die Moscow Times.

Air Koryo fliegt seit August wieder

Dafür braucht es Flüge. Seit Ende August hat bereits Nordkoreas Nationalairline Air Koryo Linienflüge nach Russland wieder aufgenommen und fliegt zwei Mal in der Woche zwischen Pjöngjang und Vladivostok. Doch das reicht Russland offenbar nicht. Wie die Wirtschaftszeitung Kommersant berichtet, hat die staatliche russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsia russische Airlines angehalten, Flüge nach Nordkorea in ihre Planungen aufzunehmen.

Rosaviatsia hat laut dem Bericht Angebote an die Fluggesellschaften Aeroflot und Aurora geschickt, um deren Bereitschaft zur Aufnahme von Flügen nach Pjöngjang zu prüfen, berichtet Kommersant unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Eine Delegation von Rosaviatsia hatte zuvor die nordkoreanischen Amtskollegen besucht, um den Ausbau des Luftverkehrs zwischen beiden Ländern zu besprechen.

Aurora ist theoretisch bereit

Aurora hat gegenüber dem Kommersant bereits die «theoretische Bereitschaft» erklärt, Flüge nach Nordkorea anzubieten. Aeroflot und die Behörde lehnten eine Stellungnahme ab. Laut Kommersant besitzt die Nationalairline aber aktuell keine gültige Genehmigung für Flüge nach Pjöngjang.

Der Hauptgrund für den Vorstoß dürften politische Interessen sein, um es Delegationen zu vereinfachen, zwischen Russland und Nordkorea hin und her zu reisen. Zudem reisen oft auch Bauarbeiter aus Nordkorea nach Russland.

Mehr zum Thema

Kim Jong Un in der Fabrik in Komsomolsk am Amur: Interesse an neuen Flugzeuge.

Schielt Air Koryo auf den Superjet 100?

Tupolev Tu-204 von Air Koryo: Wieder international unterwegs.

Air Koryo sagt ersten internationalen Flug nach der Pandemie abrupt ab

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Bombardier Global 6000 von Swiss Private Jet: Landete plötzlich in Russland.

Schweizer Bombardier Global 6000 fliegt nach Umweg über Oman mit russischem Kennzeichen

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack