Jet von Air India: Gibt es bald einen neuen Eigentümer?

Neuer Eigentümer gesuchtAir Indias Hoffnung heißt erneut Tata

Die staatliche Airline will sparen. Zugleich redet die Regierung mit dem Mischkonzern Tata über einen Verkauf von Air India.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Manche Flugzeugmodelle sind echte Ladenhüter - es finden sich einfach nicht viele Käufer für sie. Auch unter Fluggesellschaften gibt es Ladenhüter, die der aktuelle Eigentümer partout nicht los wird. Meist gehen solche Airlines pleite und verschwinden vom Markt.

Anders ist es bei Air India. Zwar ist die Fluggesellschaft ein echter Ladenhüter und der Besitzer versucht schon seit Jahren erfolglos, sie zu verkaufen. Allerdings ist der Besitzer der indische Staat. Daher ist die Fluglinie noch nicht vom Markt verschwunden.

Tata als einziger Interessent im Gespräch

Aktuell läuft wieder ein Verkaufsversuch. Die Regierung hat die Frist für Gebote schon mehrmals verschoben, zuletzt bis Ende August verlängert. Scheinbar gibt es sogar einen Interessenten. Der Nachrichtensender ET Now erfuhr von mehreren Informanten, dass der Mischkonzern Tata der einzige potenzielle Käufer für Air India sein soll. Anfang des Jahres waren noch Etihad und Indigo als potenzielle Interessenten gehandelt worden.

Dem Bericht zufolge sollen bereits Gespräche zwischen der Regierung und Tata stattgefunden haben. Sollte der Konzern tatsächlich Air India übernehmen, wäre es eine Rückkehr, denn Air India war 1932 als Tata Airlines gegründet worden. 1946 wurde die Fluggesellschaft dann in Air India umbenannt und 1953 schließlich verstaatlicht.

Welche Mitarbeiter sind verzichtbar?

Heute ist Tata in der Luftfahrt mit jeweils 51 Prozent an den Fluglinien Air Asia India sowie an Vistara beteiligt. Schon 2017 hatte es Spekulationen über einen mögliche Übernahme von Air India gegeben. 2018 hieß es dann, Tata prüfe den Kauf von Jet Airways.

Air India ist derzeit darum bemüht, in der Corona-Krise die Kosten zu drücken. So sucht sie etwa Mitarbeiter, die freiwillig unbezahlte Auszeiten nehmen. Laut der Zeitung Economic Times hat die Airline ihre Abteilungsleiter aber auch angewiesen zu prüfen, welche Mitarbeiter am ehesten verzichtbar sind. Wenn sich nicht genug Freiwillige finden, droht diesen Angestellten zwangsweise eine unbezahlte Freistellung von bis zu fünf Jahren.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Air India: Wer kauft die Fluglinie?

Etihad und Indigo an Air India interessiert

Dreamliner von Air India: Die Fluglinie hat auch Dreamliner geparkt.

Air India bangt um ihre Existenz

Dreamliner of Air India: Are there any potential buyers this time around?

Indien versucht mal wieder, Air India loszuwerden

ticker-indien

Lockheed Martin, Embraer oder Airbus? Indien will 60 neue Militärtransporter

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flig danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack