Boeing 737 von Jet Airways: Die Fluglinie hatte in den letzten Monaten Mühe, alle Rechnungen zu bezahlen.

ÜbernahmeIndischer Gigant Tata prüft Kauf von Jet Airways

Jet Airways hat Probleme. Nun verhandelt der Eigentümer offenbar mit dem Mischkonzern Tata über einen Verkauf der Nummer zwei in Indien.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Tata Group ist ein Konzern, wie es ihn nach reiner Betriebswirtschaftslehre eigentlich gar nicht geben kann. Es ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Unternehmen aus völlig unterschiedlichen Branchen. Chemische Produkte, Tee, Elektrizität, Luxusgüter, Bagger, Hotels, Stahl - es gibt fast nichts, was Tata nicht verkauft. Und doch floriert das 1868 gegründete Familienunternehmen.

Auch bei zwei Fluggesellschaften ist die Tata Group mit dabei. Der Mischkonzern besitzt 49 Prozent von Air Asia India und 51 Prozent von Vistara. Nun könnte eine weitere Airline hinzukommen. Wie das Nachrichtenportal Livemint berichtet, prüft der Konzern aktuell die Bücher von Jet Airways. Auch andere Medien berichten über Verhandlungen.

Frisches Geld von Etihad

Eine Voraussetzung für eine Übernahme ist für Tata, dass Gründer und Mehrheitseigentümer Naresh Goyal sich ganz zurückzieht. Dem soll der charismatische Unternehmer, der 51 Prozent besitzt, inzwischen zugestimmt haben. Jet Airways ist mit einem Marktanteil von rund 14 Prozent die Nummer zwei in Indien.

Die Fluggesellschaft leidet jedoch sehr unter der Schwäche der indischen Rupie und dem knallharten Wettbewerb zwischen dien indischen Airlines. In den ersten neun Monaten 2018 hat sie 36,6 Milliarden Rupien verloren, umgerechnet rund 448 Millionen Euro. Im Oktober ließ ihr die Minderheitseigentümerin Etihad Airways (24 Prozent) daher umgerechnet rund 35 Millionen Dollar zukommen, damit Jet Airways alle Rechnungen weiterhin bezahlen kann.

Sparprogramm eingeleitet

Im Sommer hat Jet Airways bereits angekündigt, den Minderheitsanteil am Vielfliegerprogramm zu verkaufen und so Geld einzunehmen. Zudem plant die indische Fluglinie, einen Teil der ATR-Flotte zu vermieten. Auch sollen die Produktivität von Angestellten und Flugzeugen verbessert, der Schuldendienst reduziert sowie das Netz und die Preisgestaltung angepasst werden.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Jet Airways: Die Fluggesellschaft strauchelt.

Etihad will Jet Airways aus der Patsche helfen

Airbus A330 von Jet Airways: Die indische Fluggesellschaft ist ins Trudeln geraten.

Jet Airways setzt auf Sparen und frisches Geld

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies