Mombasa International Airport: Steuert auf ein Rekordjahr zu.

Afrika: Wachstum mit Schattenseiten

Afrika wird für große Airlines immer attrakiver, zudem kommen laufend neue hinzu. Doch die Regierungen stellen sich darauf nicht ein.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Luftverkehr in Afrika boomt. Zu verdanken hat die Branche das vor allem der größer werdenden Mittelklasse und der erstarkenden Wirtschaft. Das bringt mehr Privat- und Geschäftsreisenden. Um 8,3 Prozent soll die Zahl der Meilen 2012 steigen, welche Afrikaner in der Luft zurück legen. Dies errechnete der Internationale Luftfahrtverband Iata. Damit wächst der Markt nach dem in Asien und dem im Nahen Osten am drittschnellsten aller Weltregionen.

So wird der Kontinent auch attraktiver als Ziel für internationale Airlines. Der Internationale Flughafen von Mombasa in Kenia etwa steuert auf ein Rekordjahr zu, wie Allafrica meldet. Im Jahr 2011 stieg die Zahl der Airlines, die ihn ansteuern von 29 auf 37. So hat erst vor gut zwei Wochen Finnair wieder damit begonnen Mombasa anzufliegen. Doch auch der regionale Flugverkehr wächst rasant. Zwischen Senegal und Sierra Leone schiessen immer mehr Airlines aus dem Boden, auch internationale Anbieter investieren in neue Billig- und Lokaltöchter. Momentan arbeitet etwa die ghanaische Starbow daran, ihr Angebot massiv auszuweiten. So sollen im Verlauf diese Jahres vier neue Hauptstädte in Westafrika angeflogen werden und bereits 2015 weitere 15, wie das Wall Street Journal berichtet.

Für Investoren attraktiv

Ethiopian Airlines gründete gemeinsam mit lokalen Investoren Asky Airlines, operierend aus Togo. Im nächsten Jahr kommt Africa World ein neuer privater Anbieter hinzu. Auch Air France-KLM denkt darüber nach, in dem Kontinent zu investieren: In den Nationalflieger Air Ivoire. Und Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou lanciert auf dem Schwarzen Kontinent den Billigflieger Fastjet. Branchenexperten rechnen damit, dass der wachsende Wettbewerb die Passagierzahlen weiter stimuliert, da er die Preise drückt.

Diese positive Entwicklung auf dem Kontinent wird dadurch getrübt, dass die Flughäfen oftmals in einem katastrophalen Zustand sind. So haben einige Pisten keine Lichter, es fehlt an Ersatzteilen und die Zahl der Unfälle ist nirgends auf der Welt höher als in Afrika. Viele Airlines geben den westafrikanischen Regierungen die Schuld, da sie zu hohe Gebühren verlangen und die Politik zu viel reguliert.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin