Airbus A220: Bisher nur von Pratt and Whitney angetrieben.

Statt nur Pratt and WhitneyAirbus wünscht sich A220-Triebwerke von zweitem Hersteller

Pratt & Whitneys Triebwerke für den A220 machen aktuell vielen Betreibern Probleme. Airbus-Chef Guillaume Faury äußert daher einen klaren Wunsch.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Für den Airbus A220 gibt es nur eine Triebwerksoption - die PW1500G-Motoren von Pratt & Whitney. Das hat gerade zur Folge, dass alle Betreiber Gefahr laufen, Opfer der aktuellen Probleme des Triebwerksbauers zu werden. Und das fällt auch auf das Ansehen des A220 zurück.

So sagte Airbus-Chef Guillaume Faury nun im Gespräch mit dem Magazin Aviation Week: «Wenn wir im Laufe der Zeit für den A220 mit zwei Triebwerksoptionen anbieten könnten - vor allem bei einer neuen Variante -500 - wäre das eine Sache, die wir wirklich gerne sehen würden.» Der A220-500 ist eine gestreckte Version, die mehrere Airlines von Airbus fordern. Der Flugzeugbauer hat stets betont, er werde den neuen, größeren definitiv auf den Markt bringen, nur sei nicht klar, wann.

«Nicht langlebig»

«Das Pratt-Triebwerk des A220 bietet eine hervorragende Leistung und Wirtschaftlichkeit», so Faury. «Das Triebwerk ist zuverlässig, aber es ist nicht langlebig», sagte der Airbus-Chef weiter. Die Zeit, welche das PW1500G am Flügel sein könne, ohne es abzumontieren und warten, sei nicht in Ordnung. «Pratt arbeitet hart daran, diese Probleme zu lösen.»

Es handele sich nicht um das einzige Triebwerk der neuen Generation mit diesem Problem. «Aber es ist beim Pratt-Triebwerk deutlicher zu erkennen», da die Kapazitäten für Wartung, Reparatur und Überholung und die Reservekapazitäten während Covid so niedrig gewesen sei, sagt Faury.

«Die Zeit am Flügel ist nicht in Ordnung»

Als zweiter Triebwerksanbieter kommt vor allem CFM International mit dem Leap infrage. Das ist auch schon als Pratt-Alternative bei der A320-Neo-Familie zu haben. Und Faury sagte, man sei «sehr glücklich» mit dem Angebot von zwei Motorentypen für den A320 Neo.

Mehr zum Thema

Ein verhüllter A220: Was zeigt Airbus nächste Woche bei der Paris Air Show?

Airbus schürt kurz Hoffnung auf A220-500

Martin Gauss: «Das schadet unserem Image.»

«Das Problem bei Pratt and Whitney wird immer noch größer»

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Alles, was Sie zum Pratt-and-Whitney-Problem wissen müssen

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack