Produktion des Airbus A350: Bald weniger Output.

Weniger Nachfrage Airbus kürzt Ausstoß um ein Drittel

A320, A330, und A350: Die Nachfrage nach Fliegern von Airbus ist aufgrund der Corona-Krise stark gesunken. Daher handelt der Hersteller und kürzt den Ausstoß.

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Dass die Produktion heruntergefahren wird, war klar. Doch über den Umfang wollte Airbus bislang nichts sagen. Am Mittwochabend (8. April) hat der Flugzeugbauer bekannt gegeben, um wie viel der Ausstoß gekürzt wird.

Vor der Krise kamen 60 Airbus A319, A320 und A321 pro Monat aus der Fabrik. Nun schraubt Airbus die Rate auf 40 herunter. Auch der Langstreckenflieger A330 ist betroffen: Eigentlich sollten dieses Jahr 40 Exemplare fertiggestellt werden. Die Produktionsrate sinkt auf nur noch zwei pro Monat.

Kunden verschieben Auslieferungen

Auch beim modernsten Flieger im Angebot schraubt Airbus die Produktion herunter. Statt neun bis zehn A350 rollen monatlich nur noch sechs aus der Fabrik, teilt Airbus mit. Wie lange die neuen Ausstoßraten gelten, ist nicht klar. Insgesamt werde die Produktion um rund ein Drittel zurückgefahren, erklärt Airbus.

Grund für die Entscheidung sei, dass Kunden wegen des weltweit fast zum Erliegen kommenden Flugverkehrs Auslieferungen  hinauszögern wollen, so Airbus. Mit den Anpassungen könne man die Kunden zufriedenstellen und gleichzeitig flexibel genug sein, sich auf die neue Situation einzustellen.

Bereits zuvor gebremst

Bereits vergangene Woche war bekannt geworden, dass der Flugzeugbauer die Produktion in Stade und in Bremen pausiert. Zugleich stoppte Airbus auch den Bau von A220 und A320 Neo in Mobile in den USA. Dort dauert die Werksschließung bis zum 29. April.

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