Montage in Hamburg: Airbus bremst den Ausstoß.

A320, A330 und A350Airbus schraubt Produktion drastisch herunter

Der Flugzeugbauer prüft, den Ausstoß deutlich zu reduzieren. So will Airbus verhindern, zu viele Flugzeuge auf Halde zu produzieren.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es ist eine kurze Nachricht, die Airbus am Freitag (3. April) verschickte. Man sei «dabei, die Auswirkungen der Pandemie auf den Betrieb und mögliche Gegenmaßnahmen zu analysieren», so der europäische Flugzeugbauer. Man stehe in ständigem Dialog mit Kunden, Lieferanten und institutionellen Partnern.

Mehr will Airbus noch nicht sagen. Doch gemäß übereinstimmenden Berichten hat der Hersteller die Produktion der A320-Familie bereits gebremst. Er liege derzeit weit unter den 60 Exemplaren pro Monat, die vor der Corona-Krise erreicht worden waren. Man überlege sich zudem für drei bis sechs Monate eine Reduzierung auf 36 Flieger, so die Nachrichtenagentur Reuters.

Airlines zögern mit Abnahme von Jets

Zulieferer seien bereits gebeten worden, ihre Anlieferung um 40 Prozent zu reduzieren. Auch die Zeitung Financial Times berichtet von einer Verkleinerung des Ausstoßes von A319, A320 und A321 in der klassischen Ceo- und der neuen Neo-Version in diesem, aber auch im nächsten Jahr. Gleichzeitig werde auch der Ausstoß von A330 und A350 heruntergefahren.

Mit der Verlangsamung könnte Airbus verhindern, zu viele Jets auf Halde herzustellen. Diverse Fluggesellschaften – etwa Air Asia X und Cathay Pacific – schieben die Übernahme von bestellten Fliegern hinaus. Zuletzt hat auch die Leasingfirma Avolon die Lieferung von neun A320 Neo von 2020/21 auf 2027 verschoben.

Bis zu 67 monatlich anvisiert

Zudem dürften einige Airlines auch Orders annullieren oder selbst vom Markt verschwinden. Avolon ist auch hier ein Beispiel. Das Leasingunternehmen hat am Freitag (3. April) die Order für vier A330 Neo zurückgezogen. Doch das war wohl nur der Anfang. In den spanischen Werken hat Airbus den Betrieb deshalb in der laufenden Woche bereits heruntergefahren.

Noch im Februar hatte Airbus von einer Ausweitung der Produktionsrate bei der A320-Familie gesprochen. Eigentlich peilte der Konzern für 2021 63 Stück pro Monat an. Man könne in den Jahren 2022 und 2023 den Ausstoß jeweils um weitere ein bis zwei Exemplare erhöhen, sagte Konzernchef Guillaume Faury damals. Das heißt, Airbus hätte dann mindestens 65, vielleicht aber auch 67 Flieger der A320-Familie monatlich gebaut.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Cathay Pacific: 12 Flugzeuge bleiben vorerst am Boden.

Fluglinien wollen Jet-Lieferungen verschieben

The rear fuselage sections of the Airbus A321 LR are assembled in Hangar 245 at the Airbus plant in Finkenwerder.

Airbus tritt bei A320-Produktion wieder aufs Gaspedal

Sondereffekte: Airbus rutscht in die roten Zahlen

Sondereffekte: Airbus rutscht in die roten Zahlen

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin