Boeing 777X in der Lufthansa: Die Cockpitcrew lieferte eine große Show.

Dubai AirshowAirbus als Order-Champion, Boeing 777X Liebling in der Luft

Die Dubai Airshow ist zu Ende. Airbus hatte bei den Orders die Nase vorne, auch ATR zählte etliche Bestellungen. Die Stars in der Luft kamen aus den USA und Russland.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit Beginn der Corona-Pandemie war es die erste Luftfahrtmesse mit großen internationalen Orders. Am Donnerstag (18. November) ist die Dubai Airshow zu Ende gegangen. Was die Bestellungen angeht, ist Airbus der klare Sieger der Show.

Der europäische Flugzeugbauer erhielt feste Bestellungen für 269 Flugzeuge sowie Absichtserklärungen für 139 weitere. Zum Vergleich: 2019 hatten auf der Dubai Airshow alle Hersteller zusammen Verträge für lediglich 318 Flugzeuge unterzeichnet.

Indigo ordert bei Airbus, Akasa Air bei Boeing

Airbus’ Highlight dieses Mal war der Auftrag über 255 A321 Neo von Indigo Partners. Die Investmentgesellschaft verteilt die Jets unter ihren Töchtern Wizz Air (71 A321 Neo plus 27 A321 XLR), Frontier (91 A321 Neo), Volaris (39 A321 Neo) und Jet Smart (21 A321 Neo plus zwei A321 XLR). Zudem stellte der Hersteller mit der Air Lease Corporation den ersten A350-Frachter-Kunden vor - wenn auch vorerst nur per Absichtserklärung.

Boeing brachte es auf 77 feste Bestellungen für neue Flugzeuge. 72 davon sind Boeing 737 Max für die kommende indische Fluggesellschaft Akasa Air. Außerdem sammelte der amerikanische Hersteller Orders für 20 Umbaufrachter ein, wovon neun an DHL Express gingen. Eine Frachtversion der 777X stellte Boeing noch nicht vor.

17.000 Menschen im Airbus A380

Bei Embraer bestellte Overland Airways aus Nigeria drei E175. ATR verkaufte vier ATR 72-600 an Binter Canarias, drei ATR 72-600 an Tarom, drei ATR 72-600 an Afrijet sowie fünf ATR 72-600 an Air Corsica, die Erstkundin des neuen Triebwerks PW127XT ist.

Wer der Favorit im Static Display war, lässt sich kaum sagen, da manche Flugzeuge während der gesamten Messe für Besucher geöffnet waren, andere nur nach Terminvereinbarung. Emirates zählte im Airbus A380 mit neuer Premium Economy (im Bild) 17.000 Besucher.

Boeing 777X und Irkut MS-21 am Himmel

Beim Flight Display, der Flugschau, galten die Blicke bei den zivilen Fliegern der Boeing 777X, die bei ihrem internationalen Debüt eine spektakuläres Programm flog, sowie der Irkut MS-21. Der Flieger mit dem russischen Triebwerk PD-14 überraschte viele Zuschauer dadurch, wie leise er seine Manöver absolvierte.

Auch im Podcast «Luftraum» von aeroTELEGRAPH mit Christopher Scheffelmeier können Sie ein Fazit zur Dubai Airshow 2021 hören:

Mehr zum Thema

Die Dubai Airshow ist das erste Stelldichein der Branche seit Ausbruch der Pandemie.

Die Bestellungen der Dubai Airshow 2021

MS-21 bei der Dubai Airshow 2021: Hatte russische Triebwerke, aber viele westliche Teile.

Ein erster Blick in die Kabine der Irkut MS-21

Der erste Prototyp der Boeing 777-9 bei der Dubai Airshow: Erstmals gibt Boeing Einblick in das Innenleben ...

Boeing zeigt erstmals das Innere der 777X - und tritt auf die Bremse

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack