A340 von Air Namibia: Ministrafe für die Nationale Airline.

Strafe für Air Namibia

Die Nationalairline Namibias hat Ärger mit den eigenen Behörden. Sie hat wichtige Luftfahrtregeln missachtet.

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Die namibische Transportkommission erhebt schwere Vorwürfe gegen die eigene Nationalairline. Air Namibia soll gegen Luftfahrtregeln des Landes verstoßen haben. Und das in gleich zwei Fällen. Auch wenn die Strafe mit 20'000 Namibia-Dollar (rund 1800 Euro/2200 Franken) gering ist - für den Ruf der Fluggesellschaft ist das nicht besonders gut. Zum einen wirft die Behörde der Fluglinie vor, ihre zwei neuen Airbus A319-100 in Betrieb genommen zu haben, bevor nötige Anpassungen an der Betreiberlizenz vorgenommen worden waren. Sie seien schon seit letztem Frühling fällig gewesen wären. Zudem wurden zwei Piloten suspendiert. Sie hatten zwar das nötige Training für die Bedienung der A319 absolviert, aber in ihren Lizenzen war das noch nicht niedergeschrieben.

Zum anderen hielt die Fluglinie offenbar wichtige Sicherheitsstandards für Notfälle nicht ein, wie die Zeitung The Namibian berichtet. Per Gesetz muss ein Flughafen, auf dem Embraer ERJ-135LR landen, mit 3600 Litern Wasser und 135 Kilo Trockenmasse ausgestattet sein, falls der Flieger notlanden muss. An den Flughäfen von Rundu, Katima Mulilo und Lüderitz ist das laut der Transportkommission aber nicht der Fall. Air Namibia weist die Schuld von sich, bleibt die Beweise aber noch schuldig. Die Behörden warten darauf, dass die Airline zeigt, dass die Sicherheit an den Airports gewährleistet ist.

Flüge nach Europa

So lange liegt die Geldstrafe - so gering sie ist - auf Eis und muss erst gezahlt werden, falls Air Namibia noch einmal aus den gleichen Gründen belangt wird. Die Fluggesellschaft ist Mitglied der Iata und der African Airlines Association und gehört zu 100 Prozent der namibischen Regierung. Sie fliegt 15 Ziele in sieben Ländern in Afrika und Europa an und besitzt eine Flotte von neun Fliegern - darunter Airbus-, Boeing- und Embraer-Maschinen.

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