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Neue Routen und Flugzeuge

Air Djibouti will sich von Corona nicht ausbremsen lassen

Vor fünf Jahren wurde die Nationalairline von Djibouti wieder belebt. Nach Fortschritten im vergangenen Jahr schielt Air Djibouti trotz der Corona-Krise auf neue Routen.

Air Djibouti

Flieger von Air Djibouti: Die wiederbelebte Nationalairline startete mit einer Boeing 737-400.

Dass Investoren eine Wiederbelebung Verschwundener wagen, ist nichts Ungewöhnliches. Der Neustart von Air Djibouti im Jahr 2015 war trotzdem etwas besonderes. Die Nationalfluglinie von Djibouti wurde mithilfe des Wartungsunternehmens Cardiff Aviation aufgebaut.

Dessen Besitzer ist Bruce Dickinson – Sänger der berühmten Metalband Iron Maiden, der seine Gruppe schon höchstpersönlich in einer Boeing 747 um die Welt flog. Nach dem Start mit einer Boeing 737-400 zählt Air Djiboutis Flotte aktuell vier Flugzeuge. Obwohl sich die Covid-19-Pandemie längst auch in Afrika ausgebreitet hat, wo Gesundheitssysteme vieler Länder schwach aufgestellt sind, möchte die Nationalairline des ostafrikanischen Landes weiter expandieren.

Zusätzlicher A320 noch in diesem Jahr

Air-Djibouti-Chef Abdourahman Ali Abdillahi plant, neue Routen nach Dubai sowie nach Kairo aufzunehmen, berichtet das Portal African Aerospace. Bisher fliegt die Airline sechs Ziele in Somalia, Swaziland, Äthiopien, Jemen und den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Lag die Auslastung der Sitzplatzkapazitäten 2018 bei 40 und 2019 bei 74 Prozent, soll der Wert dieses Jahr mindestens bei 85 Prozent liegen.

Dazu wird Air Djibouti auch die Flotte ausbauen. Aktuell betreibt sie jeweils ein Kurz- und Mittelstreckenflugzeug vom Typ Boeing 737-500 und Airbus A320 sowie zwei Kurzstreckenjets vom Typ Embraer E145. Noch Ende dieses Jahres wird ein zweiter Airbus A320 eingeflottet.

 



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