Der Airbus A318 von British Airways mit dem Kennzeichen G-EUNB. 2017 verkaufte die Fluglinie den Jet an ...

Nach Aus bei British AirwaysWo heute noch Airbus A318 fliegen

British Airways flottet ihren letzten Baby-Airbus aus. Wer heute noch mit einem A318 fliegen will, hat wenig Auswahl.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Viele Fluglinien trennen sich in der Corona-Krise von ihren größten Flugzeugen, den Boeing 747 und Airbus A380. British Airways tut dasselbe mit dem kleinsten: dem Airbus A318. Das letzte Exemplar der Fluggesellschaft stand seit einigen Wochen eingelagert in Madrid und kehrt nie mehr zurück, wie am Freitag (31. Juli) bekannt gegeben wurde.

Der A318 trägt als kleinstes Mitglied der A320-Familie zwar den Spitznamen Baby-Airbus. Er ist aber mittlerweile volljährig: Seinen Erstflug absolvierte er im Januar 2002. Weltweit wird er indes immer seltener. Weniger als 50 Exemplare standen Ende des letzten Jahres noch im Einsatz - Tendenz sinkend.

Europa als Hochburg

Tatsächlich hat Airbus insgesamt nur 80 Exemplare des A318 gebaut. Größter Kunde war Air France mit 18 der Flieger. Und tatsächlich gehören alle 18 bis heute zur Flotte der Franzosen. Durch die Airbus-A220-Order aus dem vergangenen Sommer sind die A318 allerdings auch bei Air France angezählt.

Der zweite treue Kunde ist die rumänische Tarom. Sie kaufte zwar nur vier Airbus A318, hat aber bis heute noch alle in der Flotte. Europa ist denn auch heute noch die Region, in welcher der A318 noch am häufigsten anzutreffen ist.

Titan Airways sorgt mit A318 für Airbus-Premiere

Dagegen hat die amerikanische Erstkundin Frontier Airlines schon im Jahr 2013 das letzte ihrer neun Exemplare ausgeflottet. Die chilenische Latam trennte sich von 15 Airbus A318. British Airways hatte zwei A318, verkaufte 2017 aber den ersten an die Charterairline Titan Airways. Die hat den Flieger bis heute im Einsatz und sorgte damit auf der Insel St. Helena für die erste Airbus-Landung.

Laut Angaben des Herstellers gehörten Ende Juni 2020 noch 63 Airbus A318 zu den Flotten von Fluglinien, Leasinggesellschaften oder anderen Betreibern, waren als noch nicht ausgemustert. 19 davon sind Regierungs- oder Privatflieger. Einer gehört etwa der türkischen Regierung.

Die türkische Regierung fliegt A318

Auch exklusive Charterfirmen verfügen über Airbus A318. So besitzt etwa die deutsche K5 Aviation einen und Global Jet Luxembourg zwei. Aber auch im Nahen Osten und in Asien kommen A318 noch vereinzelt für VIP-Transporte zum Einsatz.

Schwieriger ist zu sagen, wie viele der Jets aktuell wirklich in Gebrauch sind, oder wegen der Krise nur herumstehen. Aber eines ist klar: Auch A318 werden immer rarer.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie aktuelle und ehemalige A318-Betreiber.

Mehr zum Thema

Der Airbus A318-100 mit dem Kennzeichen G-EUNA: Der Flieger ist ...

British Airways trennt sich vom Baby-Airbus

Airbus A318 von Titan Airways: Nur 32 Sitze.

A318 landet als erster Airbus auf St. Helena

Air France ordert bis zu 120 Airbus A220-300

Air France ordert bis zu 120 Airbus A220-300

ticker-airbus-konzern-

Airbus bildet Pilotennachwuchs für ANA All Nippon Airways aus

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil