A320 Neo von Play und Airline-Chef Einar Örn Ólafssons: Reine Airbus-Flotte.

Podcast LuftraumWie Play sich für die Zukunft aufstellt - und warum Deutschland wichtig bleibt

Einar Örn Ólafsson ist neuer Chef der isländischen Billigfluglinie Play. Im Podcast verrät er, warum für seine Airline Ziele in Südeuropa immer wichtiger werden.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Karriere von Einar Örn Ólafssons hatte ursprünglich nichts mit Luftfahrt zu tun. Einst kam er als Investor zur isländischen Billigairline Play. «Ich war fasziniert vom Potenzial dieser Airline», erklärt er im Podcast Luftraum. Schritt für Schritt arbeitete er sich hoch. Erst war er Vorsitzender des Vorstands, dann Teil des Management-Teams – heute ist er der Mann an der Spitze.

Unter seiner Führung betreibt Play aktuell eine Flotte aus sechs Airbus A320 und vier A321 Neo. Die Fluglinie war ursprünglich darauf fokussiert, Europa mit Nordamerika über Island zu verbinden. Jetzt rücken Direktverbindungen zwischen Island und Europa stärker in den Fokus. «Wir sehen, dass es hier Potenzial gibt», erklärt Ólafsson. Auch, weil der Wettbewerb auf dem Nordatlantik stark zugenommen hat.

Konkurrenz aus den USA

Ólafsson sagt dazu: «Amerikanische Airlines haben ihr Angebot stark ausgeweitet. Besonders in Richtung Nordeuropa sind sie gut aufgestellt.» Play setzt deshalb auf kleinere Flughäfen in Nordamerika, die oft unterversorgt sind und gleichzeitig niedrigere Kosten bieten. «Das gibt uns die Möglichkeit, konkurrenzfähige Preise anzubieten», so der Manager.

Sein Vorgänger plante noch eine Flottengröße von 15 Flugzeugen. Ólafsson nimmt beim Wachstum jedoch etwas Tempo raus: «Wir müssen realistisch sein – das Geschäft hat sich nicht so entwickelt wie geplant. Aber wir arbeiten daran, bald wieder zuzulegen.» Die Airbus-A320-Familie sieht er als ideal an für Play.

Schwieriger, aber wichtiger Markt Deutschland

Hohe Kosten und Steuern machen Deutschland zu einem schwierigen Markt. Ólafsson sieht es pragmatisch: «Deutschland ist teuer, aber ein zentraler Markt. Viele Airlines ziehen sich zurück, doch wir sehen hier weiterhin Potenzial.» Die Wettbewerbsbedingungen seien jedoch alles andere als einladend. Welche Rolle das Cargo-Geschäft für Play spielt und wie die Fluggesellschaft aus Island mit den Überkapazitäten im Winter umgeht, auch das verrät Einar Örn Ólafsson in unserem Podcast Luftraum:

Abonnieren Sie den Podcast Luftraum von aeroTELEGRAPH mit Christopher Scheffelmeier auch gleich, damit sie keine Folge mehr verpassen:

Mehr zum Thema

Airbus A321 Neo von Play in Berlin: Die Airline bietet auch Flüge nach Reykjavik.

Das bietet Play in der Economy Class

Airbus A319 von Niceair über dem Fjord Eyjafjörður vor Akureyri. Start in rund 100 Tagen.

 

Der Norden von Island bekommt eine eigene Fluggesellschaft

Niceair-Gründer Martin Michael (rechts) und XXX Pressechefin vom Flughafen Akureyri (links): Ab Februar gibt es wieder Verbindungen nach Europa.

Niceair startet Mini-Comeback mit gemieteter Boeing 737-800

Airbus A319 von Niceair: Durfte keine Passagiere aus dem Vereinigten Königreich nach Island fliegen.

Deutscher Luftfahrtunternehmer erweckt isländische Airline wieder zum Leben

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin