A320 Neo von Play und Airline-Chef Einar Örn Ólafssons: Reine Airbus-Flotte.

Podcast LuftraumWie Play sich für die Zukunft aufstellt - und warum Deutschland wichtig bleibt

Einar Örn Ólafsson ist neuer Chef der isländischen Billigfluglinie Play. Im Podcast verrät er, warum für seine Airline Ziele in Südeuropa immer wichtiger werden.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Karriere von Einar Örn Ólafssons hatte ursprünglich nichts mit Luftfahrt zu tun. Einst kam er als Investor zur isländischen Billigairline Play. «Ich war fasziniert vom Potenzial dieser Airline», erklärt er im Podcast Luftraum. Schritt für Schritt arbeitete er sich hoch. Erst war er Vorsitzender des Vorstands, dann Teil des Management-Teams – heute ist er der Mann an der Spitze.

Unter seiner Führung betreibt Play aktuell eine Flotte aus sechs Airbus A320 und vier A321 Neo. Die Fluglinie war ursprünglich darauf fokussiert, Europa mit Nordamerika über Island zu verbinden. Jetzt rücken Direktverbindungen zwischen Island und Europa stärker in den Fokus. «Wir sehen, dass es hier Potenzial gibt», erklärt Ólafsson. Auch, weil der Wettbewerb auf dem Nordatlantik stark zugenommen hat.

Konkurrenz aus den USA

Ólafsson sagt dazu: «Amerikanische Airlines haben ihr Angebot stark ausgeweitet. Besonders in Richtung Nordeuropa sind sie gut aufgestellt.» Play setzt deshalb auf kleinere Flughäfen in Nordamerika, die oft unterversorgt sind und gleichzeitig niedrigere Kosten bieten. «Das gibt uns die Möglichkeit, konkurrenzfähige Preise anzubieten», so der Manager.

Sein Vorgänger plante noch eine Flottengröße von 15 Flugzeugen. Ólafsson nimmt beim Wachstum jedoch etwas Tempo raus: «Wir müssen realistisch sein – das Geschäft hat sich nicht so entwickelt wie geplant. Aber wir arbeiten daran, bald wieder zuzulegen.» Die Airbus-A320-Familie sieht er als ideal an für Play.

Schwieriger, aber wichtiger Markt Deutschland

Hohe Kosten und Steuern machen Deutschland zu einem schwierigen Markt. Ólafsson sieht es pragmatisch: «Deutschland ist teuer, aber ein zentraler Markt. Viele Airlines ziehen sich zurück, doch wir sehen hier weiterhin Potenzial.» Die Wettbewerbsbedingungen seien jedoch alles andere als einladend. Welche Rolle das Cargo-Geschäft für Play spielt und wie die Fluggesellschaft aus Island mit den Überkapazitäten im Winter umgeht, auch das verrät Einar Örn Ólafsson in unserem Podcast Luftraum:

Abonnieren Sie den Podcast Luftraum von aeroTELEGRAPH mit Christopher Scheffelmeier auch gleich, damit sie keine Folge mehr verpassen:

Mehr zum Thema

Airbus A321 Neo von Play in Berlin: Die Airline bietet auch Flüge nach Reykjavik.

Das bietet Play in der Economy Class

Airbus A319 von Niceair über dem Fjord Eyjafjörður vor Akureyri. Start in rund 100 Tagen.

 

Der Norden von Island bekommt eine eigene Fluggesellschaft

Niceair-Neugründer Martin Michael und Svala Adalbjörnsdottir, Pressechefin vom Flughafen Akureyri: Zwei Umläufe im Februar.

Niceair startet Mini-Comeback mit gemieteter Boeing 737-800

Airbus A319 von Niceair: Die Airline war neun Monate in der Luft.

Deutscher Luftfahrtunternehmer erweckt isländische Airline wieder zum Leben

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack