Flugzeug von Ural Airlines in Antalya: Vorerst nicht mehr zu sehen.

Forderungen aus RusslandWiderstand gegen neue türkische Charterairline Southwind

Mit fünf Airbus-Jets soll Southwind Airlines ab Ende Mai Russen in die Türkei fliegen. Doch die neue Charterairline stößt in Moskau auf Widerstand.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es geht alles ziemlich schnell. Schon Ende Mai soll die neue türkische Fluggesellschaft starten, die sich ganz auf Urlaubsflüge zwischen Russland und der Türkei konzentrieren wird. Geplant ist für sie eine Flotte von fünf Airbus-Jets, drei davon sollen Großraum-, zwei Schmalrumpfflieger sein, wie das Portal Airport Haber schreibt.

Die neue Charterfluglinie wurde von der Regierung in Ankara ins Leben gerufen, um trotz Ukraine-Krieg und westlichen Sanktionen weiterhin genügend Feriengäste aus Russland an die türkische Riviera zu holen. Denn sie sind die wichtigste Klientel im Land. Viele türkische Airlines wie Pegasus oder Corendon haben ihre Flüge nach Russland eingestellt, weil Versicherungen dafür keine Haftung mehr übernehmen. Die russischen Airlines haben ihr Programm gekürzt.

Moskau nimmt türkische Airlines unter die Lupe

Auch einen Namen hat die neue Fluggesellschaft inzwischen. Southwind Airlines wird sie heißen. Es ist eine Anspielung auf die russische Nordwind Airlines, die dem Reiseveranstalter Pegas Touristik des türkischen Unternehmers Ramazan Akpinar gehört. Sie ist in Moskau beheimatet, Southwind Airlines als Gegenstück wird in Antalya sitzen.

Doch der neuen türkischen Fluggesellschaft erwächst Gegenwind. Wie die Zeitung Kommersant schreibt, haben die russischen Behörden damit begonnen, die Flüge türkischer Fluggesellschaften nach Russland unter die Lupe zu nehmen. Dies unter dem Aspekt der Parität. Bisher war es so geregelt, dass Fluggesellschaften aus der Türkei nur so viele Flüge zwischen den beiden Ländern durchführen dürfen wie solche aus Russland.

Verhältnis nicht mehr ausgeglichen

Seit dem Krieg und der Ausrufung westlicher Sanktionen ist das Verhältnis nicht mehr ausgeglichen. Und das kommt in Moskau schlecht an. Gemäß russischen Medien versuchte man Druck auf Ankara zu machen, Anordnungen zur Pfändung russischer Flugzeuge in der Türkei nicht stattzugeben. Doch das lehnt die Türkei offenbar ab, weil es ihre Fluggesellschaften gefährden würde.

Stattdessen ist nun eine andere Lösung ein Thema. Die Türkei soll Russland für den Mehrverkehr entschädigen.

Mehr zum Thema

Strand an der türkischen Riviera: Russinnen und Russen gehören zu den häufigsten Gästen.

Türkei gründet neue Charterairline speziell für Russland-Flüge

Superjet 100 von Rossiya Airlines: Bekommt eine neue Rolle.

Aeroflot nimmt Auslandsflüge wieder auf - mit Superjets

<strong>Etihad und Emirates, Vereinigte Arabische Emirate</strong>: + 3 beziehunsweise + 1 Prozent, <strong>Qatar Airways, Katar </strong>+ 1 Prozent bei der Kapazität nach Russland. Verglichen wurden von Forward Keys dabei die Wochen vom 21. Februar und 7. März.

Die Profiteure des Flugstopps nach Russland

ticker-russland

Nach Drohnenangriff: Russische Flugsicherung begrenzt Verkehr im Süden des Landes

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack