Airbus A220 von Swiss: Die Airline geht neue Wege.

SwissWer von Zürich nach Genf fliegt, muss Öko-Tarif zahlen

Swiss wagt auf ihrer einzigen Inlandsstrecke etwas. Die Lufthansa-Tochter macht den Klimaschutzbeitrag zwischen Zürich und Genf zur Pflicht.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bisher war es nur eine Idee. Jetzt wird sie umgesetzt. Bei Swiss macht auf ihrer einzigen Inlandsroute Route ein Klimaschutzpaket zur Pflicht. Wer also ab dem 7. September ein Ticket von Zürich nach Genf ohne Weiterflug bucht, zahlt einen Zuschlag. Das Geld wird zu 80 Prozent in Kompensationsprojekte und zu 20 Prozent in nachhaltige Treibstoffe investiert. Daneben gibt es auch einen extragrünen Tarif geben, der zwischen Kompensation und Biotreibstoffen 50:50 aufteilt.

Auf der Strecke Zürich - Genf befördert die Lufthansa-Tochter jährlich rund 15.000 Gäste, die nicht auf einen Langstreckenflug umsteigen. «Wir schauen nun, wie der Markt das aufnimmt», sagt Swiss-Chef Dieter Vranckx. Und danach werde man analysieren, ob man das Modell allenfalls auch anderswo anwenden könne. Aktuell leisten drei Prozent aller Passagier der Schweizer Airline freiwillig einen Klimaschutzbeitrag.

Nur eine Maßnahme

Für Vranckx ist die Neuerung bei der Inlandsroute allerdings nur eine kleine Maßnahme in einem ganzen Bündel von Maßnahmen, die Swiss unternimmt. Sie will bis 2030 ihre Emissionen um 50 Prozent verringern.

Mehr zum Thema

Blick aus einem Airbus A340 von Swiss: Die Fluglinie plant neue Fernziele.

Swiss fliegt mit Airbus A340 nach Porto und Athen

Swiss-Langstreckenjet über Toronto: 2024 zu sehen?

Fünf Ziele sind Favoriten für neue Langstrecken bei Swiss

ticker-swiss

Swiss schickt dritten Airbus A350 auf die Kurzstrecke

ticker-swiss

Oberstes Gericht der Schweiz: Swiss durfte ungeimpfte Flugbegleiterinnen entlassen

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies