Trümmer im ewigen Eis: A380-Triebwerke müssen überprüft werden.

Teile in Grönland gefundenWeitere Triebwerk-Checks bei einigen Airbus A380 nötig

Anfang Juli wurden Trümmerteile des Air-France-A380 aus dem ewigen Eis geborgen, der vor mehr als zwei Jahren spektakulär notlandete. Nun hat das Konsequenzen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Zwei Jahre dauerte es, bis die Triebwerksteile im ewigen Eis gefunden wurden. Vier Meter tief waren sie eingefroren. Sie stammen von einem Air-France-Airbus-A380, der 2017 im kanadischen Goose Bay notlanden musste, nachdem ein Triebwerk explodiert war. Und sie waren dringend nötig, um herauszufinden, was genau zum Zwischenfall geführt hatte. Am 2. Juli dieses Jahres wurden die Trümmer dank modernster Technik gefunden und direkt untersucht. Nur eineinhalb Monate später gibt es bereits Konsequenzen.

Der Triebwerkshersteller Engine Alliance hatte bereits kurz nach dem Zwischenfall bekannt gegeben, dass die Lüfternabe der Triebwerke aller A380 untersucht werden muss. Nun verlangt die Luftfahrtbehörde der USA weitere Untersuchungen an den Triebwerken, die noch mehr ins Detail gehen. Daher hat die Federal Aviation Administration nun eine Lufttüchtigkeitsanweisung herausgegeben, die neue Inspektionen bei A380 mit entsprechenden Triebwerken verlangt, die im US-Luftraum fliegen. Zudem sollen bei Motoren mit bestimmten Seriennummern laut dem Portal Flightglobal einige Teile bis zum 1. September 2020 ausgetauscht werden.

Mehr zum Thema

Trümmer im ewigen Eis: A380-Triebwerke müssen überprüft werden.

A380-Trümmer vier Meter unterm Eis gefunden

Trümmer von Flug AF66: Es wurden zuwenig Teile gefunden.

Aktenzeichen A380 ungelöst: Trümmer gesucht

Airbus A380 auf dem Runway: Die Flieger müssen überprüft werden.

A380 müssen wieder zum Check

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Video

Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
bundeswehr luftwaffe airbus a400 m venezuela hilfe 02
Die deutsche Luftwaffe schickt Airbus A400 M nach Venezuela, um nach den verheerenden Erdbeben dort zu helfen. Auch kommerzielle Fluglinien stellen Flugzeuge zur Verfügung - so etwa Vietnam Airlines oder Iberia.
Timo Nowack
Timo Nowack