Trümmer im ewigen Eis: A380-Triebwerke müssen überprüft werden.

Zwischenfall über GrönlandA380-Trümmer vier Meter unterm Eis gefunden

Bislang fehlten genug Beweisstücke, um zu klären, warum vorletztes Jahr das Triebwerk eines Airbus A380 über Grönland explodierte. Nun wurden die Ermittler fündig.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bereits kurz nach dem Vorfall war klar, dass die Aufklärung nicht einfach wird. Im September 2017 explodierte bei einem Airbus A380 von Air France über Grönland eines der vier Triebwerke. Dutzende Teile des Antriebs wurden dabei abgesprengt und gingen auf ein Gletschergebiet herunter. Von diesen wurden bislang zu wenige gefunden, um die Aufklärung abzuschließen. In einem Wettrennen gegen das zunehmende Eis machten sich die französischen Ermittler auf die Suche nach weiteren Indizien.

Nun wurden sie fündig. Mit Hilfe eines mit einem speziellen Suchradar ausgestattetem Geschäftsfliegers vom Typ Dassault Falcon und eines Roboters, der eigentlich für die Vermessung von Grundwasser gebaut wurde, hat ein Suchteam ein neues Trümmerteil gefunden und geborgen. Die etwa einen Quadratmeter großen und 150 Kilogramm schweren Triebwerksschaufeln befanden sich in einer Tiefe von vier Meter. Bei der Suche bekam die französische Unfalluntersuchungsbehörde BEA, welche die Aufklärung des Vorfalls leitet, Unterstützung des dänisch-grönländischen Amts für Geologie sowie vom französischen Luftfahrt- und Raumfahrtinstituts Onera.

Mehr zum Thema

Unheimlicher Anblick: So sah die Tragfläche nach dem lauten Knall aus.

A380 muss nach Triebwerkspanne notlanden

Unheimlicher Anblick: So sah die Tragfläche nach dem lauten Knall aus.

Gestrandeter A380 fällt bis Januar aus

Das zerfetzte Triebwerk.

Defekter A380 fliegt mit drei Triebwerken heim

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack