Die staatliche Fluggesellschaft aus Katar ist zudem an China Southern Airlines beteiligt - allerdings mittlerweile nur noch mit 3,38 Prozent.

Fast 300 FlugzeugeWarum Airbus' China-Order Boeing besonders schmerzt

Große Flugzeugbestellungen aus China sind keine Seltenheit. Der aktuelle Großauftrag für Airbus tut Boeing aber besonders weh. Aus mehreren Gründen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Da die staatlichen chinesischen Airlines ihre Flugzeuge gemeinsam bestellen, sind große Orders aus dem Land keine Seltenheit. So verkündete etwa Boeing 2017 eine Bestellung aus der Volksrepublik über 300 Flugzeuge, Airbus zog 2019 mit einem ebenso großen Auftrag nach.

Dass Airbus jetzt wieder eine Bestellung vier Airlines aus China über insgesamt 292 Jets der A320-Neo-Familie eingesammelt hat, ist dennoch etwas Besonderes. Zum einen, weil es die erste große Order aus dem Land seit Beginn der Corona-Pandemie ist - und das sogar während China mit einer Null-Covid-Strategie immer noch einen sehr strikten Kurs fährt.

Airbus darf jubeln, Boeing muss warten

Zum anderen ist es dieses Mal ein Schlag, der Boeing härter trifft als sonst. Denn aus China kamen nun zwei große Airbus-Orders infolge (2019 und 2022), ohne dass der amerikanische Flugzeugbauer zwischendurch zum Zuge kam. Auch ist es ein bitterer Zeitpunkt für Boeing.

Denn der Hersteller aus den USA wartet immer noch darauf, dass chinesische Fluglinien die Boeing 737 Max endlich wieder in Betrieb nehmen. Grünes Licht von den Behörden haben sie bereits und auch Testflüge fanden schon statt - aber eben noch keine kommerziellen Flüge. Wenn dies geschieht, kann Boeing wohl auch die Auslieferungen der rund 150 Jets - die meisten davon Max - für chinesische Kunden wieder aufnehmen, die bereits produziert sind. Der Konzern braucht das Geld und kann wohl auch dann erst auf neue Aufträge hoffen.

Boeing macht Druck auf US-Regierung

Entsprechend fällt Boeings Kommentar zum Airbus-Deal aus. «Als einer der führenden Exporteure der USA mit einer 50-jährigen Beziehung zur chinesischen Luftfahrtindustrie ist es enttäuschend, dass geopolitische Differenzen die US-Flugzeugexporte weiterhin einschränken», sagte ein Sprecher zur Nachrichtenagentur Bloomberg.

«Wir drängen weiterhin auf einen produktiven Dialog zwischen den Regierungen angesichts der beiderseitigen wirtschaftlichen Vorteile einer florierenden Luftfahrtindustrie», so der Sprecher weiter. «Boeing-Flugzeugverkäufe nach China haben in der Vergangenheit Zehntausende von amerikanischen Arbeitsplätzen gestützt, und wir hoffen, dass Aufträge und Lieferungen umgehend wieder aufgenommen werden.» Immerhin: Stornierungen von Boeing-Bestellungen durch chinesische Kunden sind bisher nicht bekannt.

Mehr zum Thema

A321 Neo von China Southern: Alle Käufer sind bereits Airbus-Betreiber.

Airbus erhält riesigen Auftrag von chinesischen Airlines

Boeing 737 Max in den Farben von Air China: bald darf sie wieder abheben.

China gibt der Boeing 737 Max wieder grünes Licht

Donghai Airlines: Hat 25 Boeing 737 Max bestellt.

China lässt Boeing bei 737 Max weiter zappeln

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack