Mechaniker-Barbie: Virgin Atlantic will junge Frauen für technische Luftfahrt-Berufe begeistern.

Virgin AtlanticMit Barbies gegen Geschlechterrollen in der Luftfahrt

Schon kleine Mädchen denken, dass im Cockpit eher Männer sitzen. Virgin Atlantic will dagegen vorgehen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Als Virgin Atlantic am Dienstag (09. September) das erste Mal ihren neuen Airbus A350-1000 im Passagierdienst einsetzte, war das gleich eine doppelte Premiere. Die britische Fluglinie kündigte bereits im April an, dass  fortan nicht mehr nur weiße Frauen als sogenannte Flying Ladies die kommenden Flieger zieren werden. Künftig werden Illustrationen beider Geschlechter und aller Hautfarben zu sehen sein.

Im Sinne der Gleichberechtigung kündigte Virgin Atlantic im Rahmen der A350-1000-Premiere eine weitere Aktion an: Die Fluglinie arbeitet mit Mattel, dem Hersteller der Barbiepuppe zusammen. Mattel bemüht sich schon seit einer Weile, Kritik zu begegnen, dass es ein veraltetes Frauenbild verkörpere. Nun soll sich das ändern, auch mit Hilfe von Virgin Atlantic. Eine spezielle Reihe neuer Barbies soll junge Mädchen für die Luftfahrt begeistern. «Dream Gap Project» heißt die Initiative von Mattel. Sie soll verhindern, dass Mädchen schon im Alter von fünf Jahren ihre Erwartungen an ihre Karriere zurückschrauben und sich nach Stereotypen richten..

Vier Prozent der britischen Piloten sind weiblich

Laut Studien der Women's Engeneering Society sind in Großbritannien haben Frauen im Ingenieurwesen einen Anteil von zwölf Prozent. In Flugzeugcockpits sind es noch weniger, die Lufthansa etwa liegt bei rund sechs Prozent.. Virgin Atlantic wollte wissen, warum dass so ist und stellte Nachforschungen an. In einer Grundschule wurde eine Schulklasse gebeten, Menschen zu malen, die an Flughäfen arbeiten. Das Ergebnis: Die Schülerinnen und Schüler malten Piloten und Mechaniker als Männer, die Kabinenbesatzung war hingegen weiblich.

Mit den Puppen möchte die Fluglinie Mädchen zeigen, dass Frauen mit ihren männlichen Kollegen auch in deren Domänen locker mithalten können. Dafür wird es verschiedene Puppen geben: Zu einem eine Pilotin mit Uniform und flachen Schuhen, sowie eine Mechanikerin mit Sicherheitsschuhen, Weste und Kopfhörern. Mit einer Flugbegleiterin ist aber auch ein gewohntes Rollenmodell vertreten.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Fotos von Virgin Atlantics eigener Barbiepuppen-Reihe.

Mehr zum Thema

Montage eines A350 von Virgin Atlantic:  Bald könnten Airbus-Mitarbeiter an einem anderen Modell für die Briten werkeln.

Virgin Atlantic kauft Airbus A330 Neo

Virgin Atlantic besitzt derzeit noch acht Boeing 747-400. Sie werden bis 2021 alle ausgeflottet.

Virgin Atlantic beginnt Abschied von der Boeing 747

The Loft: Der Name ist vielleicht etwas übertrieben, dennoch bietet die Lounge an Bord ein angenehmes Raumgefühl.

Virgin Atlantic baut Lounge in A350

Nose Art bei Virgin Atlantic: Geehrt wird die Frau von Richard Branson Joan.

Wie Virgin Atlantic an die Frau von Gründer Richard Branson erinnert

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack