Superjet von AeroflotWas bisher über die Bruchlandung von Moskau bekannt ist

Traurige Bilanz des Unglücks von Moskau-Sheremetyevo: 41 Menschen starben bei der misslungenen Notlandung eines Superjet 100 von Aeroflot. Die bisher bekannten Fakten.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Verlauf: Flug SU1492 startete am Sonntagabend (5. Mai) um 18:02 Uhr Ortszeit am Flughafen Moskau-Sheremetyevo. Sein Ziel war Murmansk. Schon kurz nach dem Abheben bekamen die Piloten des Superjet 100 von Aeroflot Probleme. Offenbar fiel die Kommunikation aus - offenbar nach einem Blitzeinschlag.

Die Notlandung: Die Piloten planten gemäß der Nachrichtenagentur Flash Nord einen direkten Anflug auf Sheremetyevo. Den ersten Landeversuch mussten sie jedoch abbrechen. Sie zogen deshalb nochmals eine Schleife nördlich der russischen Hauptstadt, bevor sie auf Landebahn 24L zusteuerten. Bei der Notlandung schlug der Superjet 100 gemäß dem Flughafen um 18:30 Uhr hart auf. Videoaufnahmen aus dem Terminal zeigen, wie die gelandete Aeroflot-Maschine nach zwei ersten Aufsetzern plötzlich nochmals von der Piste abhebt, einige Meter über dem Boden schwebt, dann die Nase leicht senkt und heftig mit dem Heck aufschlägt. Offenbar ist dabei das Hauptfahrwerk gebrochen. Als der Superjet stoppte, drehte er sich nach links und kam quer zur Piste zum Stehen.

Der Brand: Durch den Aufprall der Triebwerke auf den Belag brach umgehend ein Feuer aus, das sich von den Tragflächen bis zum Leitwerk ausbreitete. Aeroflot bestätigte einen Brand und sprach davon, dass die Triebwerke bei der Landung Feuer gefangen hätten. Die Evakuierung dauerte 55 Sekunden. Der Brand wurde in 18 Minuten vollständig gelöscht.

Das Wetter: Zum Zeitpunkt des Unglückes hingen Regenwolken über dem Flughafen. Ein überlebender Pilot berichtete russischen Medien von einem Blitzeinschlag nach dem Start. Bestätigt ist das allerdings nicht.

Die Opfer: An Bord von Unglücksflug SU1492 befanden sich 73 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder. Nach neuesten Angaben der Behörden starben bei der Bruchlandung 41 Menschen, darunter ein Besatzungsmitglied. Aeroflot veröffentlichte in der Nacht auf Montag eine Liste mit den Namen von 37 Überlebenden, 32 haben sich bei der Bruchlandung nicht verletzt, fünf befinden sich im Krankenhaus.

Das Flugzeug: Der Superjet 100 trug das Kennzeichen RA-89098. Er wurde mit der Seriennummer 95135 produziert und am 27. September 2017 an Aeroflot ausgeliefert. Er wurde beim Unglück total zerstört. Der ganze hintere Teil ist komplett ausgebrannt oder verkohlt. Bilder des Wracks zeigen ein bis aufs Grundgerüst abgebranntes Heck. Das Flugzeug war im April 2019 das letzte Mal umfassend gewartet worden.

Mehr zum Thema

13 Tote bei Bruchlandung eines Superjets in Moskau

13 Tote bei Bruchlandung eines Superjets in Moskau

Boeing 777 von Nordwind Airlines: Fliegt eher leer nach Nordkorea.

Flüge von Moskau nach Pjöngjang bleiben praktisch leer

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

Video

ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack
malaysia airlines umbai indians
Die nationale Fluggesellschaft Malaysias gestaltet einen ihrer Airbus A330-300 neu. Sie will damit im indischen Markt punkten. Es geht beim Projekt von Malaysia Airlines um die beliebteste Sportart in dem Land.
Timo Nowack
Timo Nowack
Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies