Im Sommer 2026 sind es nochmals weniger, wie der Verband der russischen Reiseveranstalter, Atorus, meldet. Er führt 30 Länder als gesicherte Ziele für direkte Flüge ab und nach Russland auf: Aserbaidschan, Armenien, Afghanistan, Ägypten, Äthiopien, Belarus, China, Georgien, Israel, Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Malediven, Marokko, Mongolei, Nordkorea, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Serbien, Tadschikistan, Thailand, Tunesien, Turkmenistan, Türkei, Usbekistan und Vietnam.
Hoffen auf Dar-es-Salaam-Route von Air Tanzania
Zusätzlich führt der Verband als Ziele noch Hongkong auf, das eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China ist, sowie die autonome Region Abchasien, die völkerrechtlich zu Georgien gehört, sich aber faktisch selbst regiert und von Russland gestützt wird.
Zudem hoffen die Reiseveranstalter, dass bald wieder Flüge nach Saudi-Arabien möglich werden. Ebenso haben sie die Hoffnung auf eine direkte Route mit Air Tanzania nach Tansania, die für Ende Mai angekündigt war, aber für unbestimmte Zeit aufgeschoben wurde.
Aktuell keine Flüge mehr nach Kuba und Venezuela
Laut dem Verband gab es im vergangenen Winterflugplan noch direkte Verbindungen mit 43 Ländern. Aufgrund von saisonalen Schwankungen, gestiegenen Treibstoffkosten, geopolitischen Faktoren und der Krise im Nahen Osten seien jedoch Ziele weggefallen.
So gebe es etwa aus geopolitischen Gründen aktuell keine Flüge nach Kuba und Venezuela mehr. Flüge auf die Seychellen und nach Sri Lanka sowie ab Sibirien auf die Philippinen und nach Malaysia sind laut den Veranstaltern saisonal nicht im Angebot. Algerien sei aus unklaren Gründen als Ziel weggefallen. Und durch den Krieg zwischen Israel/USA und dem Iran gebe es derzeit keine direkten Flüge nach Kuwait und Bahrain - wie bei Saudi-Arabien gibt es auch bei diesen beiden Ländern Hoffnung auf eine Änderung in absehbarer Zeit.
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