Aeroflot13 Tote bei Bruchlandung eines Superjets in Moskau

Eine Superjet 100 von Aeroflot musste nach Problemen in Moskau-Sheremetyevo notlanden. Dabei fing das Flugzeug Feuer. Mindestens 13 Menschen starben.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Flug SU1492 startete am Sonntagabend (5. Mai) um 18:02 Uhr Ortszeit am Flughafen Moskau-Sheremetyevo. Sein Ziel war Murmansk. Doch kurz nach dem Abheben bemerkten die Piloten des Superjet 100 Probleme. Sie verlangten deshalb, zum Flughafen zurückkehren zu dürfen. Offenbar mussten sie den ersten Landeversuch aber abbrechen und zogen deshalb nochmals eine Schleife nördlich der russischen Hauptstadt.

Bei der anschließenden Notlandung in Sheremetyevo ging dann aber etwas schief. Wie der Flughafen in einer Pressemitteilung schreibt, schlug der Superjet 100 um 18:30 Uhr hart auf. Videoaufnahmen aus dem Terminal zeigen, wie die landende Aeroflot-Maschine plötzlich wieder von der Piste abhebt, einige Meter über dem Boden fliegt und dann heftig mit dem Heck aufschlägt. Dadurch bricht ein Feuer aus, das sich von den Tragflächen bis zum Leitwerk zieht.

Dunkler Rauch über dem Flugzeug

Nachdem der Superjet stoppte, drehte er sich nach links und kam quer zur Piste zum Stehen. Bilder von der Unfallstelle zeigen einen heftig brennendes Flugzeug. Dunkler Rauch steigt auf, während Passagiere von der Aeroflot-Maschine mit dem Kennzeichen RA-89098 wegrennen. Nach einiger Zeit wurde der Brand gelöscht, der ganze hintere Teil des Superjet 100 ist komplett ausgebrannt oder verkohlt.

Aeroflot bestätigt lediglich einen Brand und spricht davon, dass die Triebwerke bei der Landung Feuer gefangen hätten. Auch zur Zahl der Opfer äußert sich die Fluggesellschaft noch nicht. Nach vorläufigen Angaben der Behörden starben bei der Bruchlandung 13 Menschen, darunter zwei Kinder. Sieben weitere sollen verletzt sein, zwei von ihnen schwer. Einige Insassen werden jedoch noch vermisst.

Superjet erst zwei Jahre alt

An Bord der erst zweijährigen Maschine befanden sich 73 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder. Die Rettungskräfte waren innerhalb von zwei Minuten an der Unfallstelle. Die Evakuierung des Fliegers dauerte 55 Sekunden.

Artikel wird laufend ergänzt.

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

russland iraero antonov an 26 02

Fluggäste in Russland sitzen auf einmal in Transporter statt in Passagierflugzeug

Tu-204: Immer mehr alte Flieger kehren in die Flotten russischer Airlines zurück.

Boeing 747, Antonov An-148, Ilyushin Il-96, Tupolev Tu-204: Russland holt immer mehr alte Jets zurück in die Flotten

Il-76 von Aviacon Ziatrans: In den Iran geflogen.

Ilyushin Il-76 pendeln auffällig oft zwischen Russland und Teheran

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack