Flieger von Germania: Sie müssen vorerst alle zwei Wochen in die Luft.

Gespräche mit InvestorenVerwalter hält Germania im künstlichen Koma

Der Insolvenzverwalter von Germania spricht noch keine Kündigungen aus und pflegt die Flotte weiter. Er sieht noch Chancen auf einen Verkauf.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit Dienstagmorgen (5. Februar) bleiben die 27 verbliebenen Flugzeuge von Germania am Boden. Trotz Grounding der Flotte und Insolvenz haben einige der rund 1700 Mitarbeiter der Gruppe weiterhin zu tun. Sie sind damit beschäftigt, die Flieger an deutschen Flughäfen definitiv zu parken.

Doch es gibt auch danach noch Aufträge für die Piloten. «Die Flugzeuge müssen alle zwei Wochen in die Luft, damit ihre Betriebsgenehmigung nicht verfällt», erklärt der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg. Die Techniker warten weiterhin die Jets. Germania wird also in einer Art künstlichem Koma gehalten.

Gespräche mit Interessenten

«Unser vorrangiges Ziel ist es, die Fluglinie betriebsbereit zu halten, um die Slots behalten zu können», so der Jurist in einer Medienmitteilung. Dazu braucht es einsatzbereite Flugzeuge, Crews und laufende Wartung. Bisher wurden darum auch noch keine Kündigungen ausgesprochen. Nur so gebe es eine Chance, Germania oder Teile davon noch zu verkaufen, so Wienberg.

Der Anwalt sieht eine Chance, dass noch jemand bei Germania zugreift. Man führe «Gespräche mit Interessenten über mögliche Konstellationen einer Übernahme», heißt es in der Mitteilung. Man stehe in Kontakt mit möglichen Investoren.

Mehr zum Thema

Abschiedsfoto von Germania-Mitarbeitern in Nürnberg: «Vorschnell sollte eine Kündigung nicht angenommen werden.»

Wie es jetzt für die Germania-Mitarbeiter weitergeht

Flieger on Silver Airways: Hebt nicht mehr ab.

Silver Airways stellt alle Flüge ein

Der Flughafen Hahn: Der Airport ist für eine unbekannte Summe an die Triwo AG verkauft worden.

Regionalflugplatzbetreiber kauft Flughafen Hahn

Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei der außerordentlichen Hauptversammlung im Juni 2020: Ein Wendepunkt.

Carsten Spohrs dunkelste Stunde in der Corona-Krise

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg