Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.

Ukrainischer PräsidentZelenskyys Airbus A319 entgeht offenbar nur knapp einer Drohne

Ein Drohnenalarm über Moldau bekommt durch neue Aussagen eine besondere Brisanz. Denn zur selben Zeit befand sich das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyys in der Luft.

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Es ging darum, König Harald V. die letzte Ehre zu erweisen. Doch am Rande der Beerdigung des verstorbenen Monarchen am Mittwoch (9. September) in Oslo sorgte auch eine Aussage des norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre zur Anreise des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Selenskyj für Aufsehen. Dessen Flugzeug sei beim Start in Moldau «beinahe von einer Drohne getroffen» worden, sagte Støre dem norwegischen Sender NRK.

Wie nahe sich Flugzeug und Drohne tatsächlich kamen, ist bislang nicht bekannt. Fest steht aber, dass am Dienstag (8. September) eine Drohne vom Typ Shahed in Moldaus Luftraum eindrang. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde sie gegen 16:20 Uhr entdeckt und vom Militär verfolgt. Rund 17 Minuten später flog sie weiter Richtung Rumänien. Der Vorfall führte zu Luftraumsperrungen und Alarmmeldungen, auch Nato-Kampfjets stiegen auf.

Zelenskyy war im Flugzeug, als die Drohne unterwegs war

Zur selben Zeit verließ Zelenskyy Moldau mit dem Flugzeug. Er war auf dem Weg nach Norwegen, um Ministerpräsident Støre zu treffen und an der Beerdigung von König Harald V. teilzunehmen. Eine Quelle sagte gegenüber dem Portal Kyiv Independent, die Drohne sei aus Russland gekommen und hätte Zelenskyys Regierungsjet beinahe getroffen. Bei dem Flugzeug handelte es sich um den Airbus A319-100 ACJ mit der Kennung UR-ABA.

Ob die zeitliche Überschneidung Zufall war, oder die Drohne gezielt in die Nähe des Präsidentenflugzeuges gesteuert wurde, ist offen. Das moldauische Militär machte in seiner Mitteilung zum Eindringen der Drohne keine Angaben zu Zelenskyys Flug. Hinweise auf einen gezielten Angriff sind damit bislang nicht bestätigt.

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