Problem endlich gelöst? Venezuela will offenbar die ausstehenden Gelder internationaler Airlines freigeben.

Venezuela zahlt Lufthansa und Co.

Ausländische Fluglinien können aufatmen: Venezuela will Milliarden an Ticketerlösen freigeben. Doch ganz so schnell kommen sie nicht an ihr Geld.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Regierung in Caracas werde 3,8 Milliarden Dollar an Ticketerlösen ausländischer Fluggesellschaften freigeben. Das meldet der lokale Luftfahrtverband Alav. Präsident Humberto Figuera erklärt, die Gelder könnten schrittweise bis Ende 2015 aus Venezuela abgezogen werden. Es werde der Wechselkurs verwendet, der am Tag des Kaufs der Tickets gegolten habe.

Sitzplätze oder Frachtkapazitäten, die ausländische Fluglinien in Venezuela verkaufen, werden in der heimischen Währung Bolívar bezahlt. Allerdings galten bislang Devisenbeschränkungen. Der Umtausch in Dollar wird eigentlich von einer staatlichen Behörde abgewickelt. Doch die hielt Zahlungen in Milliardenhöhe zurück. Offenbar fehlen dem Land die Devisen. Darum wartete etwa allein die Lufthansa auf 100 Millionen Dollar.

Weniger Sitze im Angebot

Einige Airlines reagierten darauf mir drastischen Maßnahmen: Air Canada stellte alle Flüge nach Venezuela bis auf weiteres ein - offiziell wegen den anhaltenden Unruhen im Land. Die Lufthansa verwendete für die Strecke von Frankfurt nach Caracas eine kleinere Maschine. Auch Air France, Iberia, American Airlines, Copa und Lan Peru hatten die Anzahl der Sitze auf den Flügen nach Venezuela um bis zu 35 Prozent reduziert.

Avianca strich zwei Drittel seiner Flüge, Tiara Air aus Aruba fast 80 Prozent. Tame aus Ecuador und Air Europa aus Spanien hatten ihre Verbindungen nach Venezuela bereits im Januar eingestellt.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Vorerst keine weiteren Streiks: Lufthansa und Pilotengewerkschaft einigen sich auf Schlichtung

Die Boeing 787-9 von Lufthansa mit der 100-Jahre-Sonderlackierung: Zuerst sollte der Kranich blau werden.

Lufthansa-Designer: «Mit dem weißen Kranich sind wir auf Gold gestoßen»

ticker-lufthansa

Bremen - Frankfurt bei Lufthansa immer noch im Buchungssystem

ticker lufthansa group

Airbus A320 Neo von Lufthansa macht den Anfang: Lufthansa Group startet kommende Woche mit Starlink-Internet

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin