Problem endlich gelöst? Venezuela will offenbar die ausstehenden Gelder internationaler Airlines freigeben.

Venezuela zahlt Lufthansa und Co.

Ausländische Fluglinien können aufatmen: Venezuela will Milliarden an Ticketerlösen freigeben. Doch ganz so schnell kommen sie nicht an ihr Geld.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Regierung in Caracas werde 3,8 Milliarden Dollar an Ticketerlösen ausländischer Fluggesellschaften freigeben. Das meldet der lokale Luftfahrtverband Alav. Präsident Humberto Figuera erklärt, die Gelder könnten schrittweise bis Ende 2015 aus Venezuela abgezogen werden. Es werde der Wechselkurs verwendet, der am Tag des Kaufs der Tickets gegolten habe.

Sitzplätze oder Frachtkapazitäten, die ausländische Fluglinien in Venezuela verkaufen, werden in der heimischen Währung Bolívar bezahlt. Allerdings galten bislang Devisenbeschränkungen. Der Umtausch in Dollar wird eigentlich von einer staatlichen Behörde abgewickelt. Doch die hielt Zahlungen in Milliardenhöhe zurück. Offenbar fehlen dem Land die Devisen. Darum wartete etwa allein die Lufthansa auf 100 Millionen Dollar.

Weniger Sitze im Angebot

Einige Airlines reagierten darauf mir drastischen Maßnahmen: Air Canada stellte alle Flüge nach Venezuela bis auf weiteres ein - offiziell wegen den anhaltenden Unruhen im Land. Die Lufthansa verwendete für die Strecke von Frankfurt nach Caracas eine kleinere Maschine. Auch Air France, Iberia, American Airlines, Copa und Lan Peru hatten die Anzahl der Sitze auf den Flügen nach Venezuela um bis zu 35 Prozent reduziert.

Avianca strich zwei Drittel seiner Flüge, Tiara Air aus Aruba fast 80 Prozent. Tame aus Ecuador und Air Europa aus Spanien hatten ihre Verbindungen nach Venezuela bereits im Januar eingestellt.

Mehr zum Thema

Boeing 777-9 von Lufthansa (Rendering): Die große Version der Passagiervariante der 777X.

Lufthansa plant den Sommer 2027 lieber ohne die Boeing 777X

ticker-oman-air

Oman Air und Lufthansa erweitern Codeshare-Kooperation um Flüge nach Polen

Mit der Sonderflugnummer LH9886 ging es nach Arizona: Die D-ABYG hat Deutschland verlassen.

Lufthansas zweite Boeing 747-8 für die U.S. Air Force hat Deutschland verlassen

ticker-lufthansa

Lufthansa-Flug muss wegen brennender Powerbank nach Lyon ausweichen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier