Einreisestempel der USA: Die Behörden wollen noch mehr über Einreisende wissen.

EstaUSA wollen Facebook-Namen der Passagiere

Auf dem Esta-Formular zur Einreise in die USA sollen Passagiere bald auch ihre Namen bei Facebook oder Twitter angeben. Das geht Datenschützern zu weit.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 haben die Vereinigten Staaten die Maßnahmen zur Grenzkontrolle laufend verschärft. Auch wenn man mit einem Pass von Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz kein Visum braucht, muss man doch das sogenannte Esta-Formular online ausfüllen. Es ist ziemlich ausführlich. So müssen Reisende neben Standarddaten unter vielem anderen etwa auch die Namen ihrer Eltern und des Arbeitgebers angeben oder Fragen zu Krankheiten beantworten.

Esta steht für Electronic System for Travel Authorization und ist das elektronische Reisegenehmigungssystem des Ministeriums für Innere Sicherheit der USA. Nun hat die Behörde eine Erweiterung der Angaben beantragt. Neu will sie auch Daten zur Online-Präsenz der Antragsteller wissen. So soll man für verschiedene Dienste den Nutzernamen angeben, etwa auf Facebook, Instagram oder Twitter.

Fakultativ, aber...

Das Ministerium für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security) argumentiert in seinem Antrag, Social-Media-Daten zu sammeln bringe «mehr Klarheit und Transparenz bezüglich illegaler Machenschaften und Verbindungen». Es sei ein zusätzliches Werkzeug für ihre Analysten und Ermittler. Betroffene Gruppen können sich nun 50 Tage lang zum Vorschlag äußern.

Datenschützer sind bereits alarmiert. «Demokratie erfordert Bereiche, die frei von Staatseingriffen sind», kommentierte Joseph Lorenzo Hall vom Center for Democracy & Technology im britischen TV-Sender BBC.  Und das Sozialleben finde halt zunehmend online statt. Die Beantwortung der Frage ist zwar fakultativ. Aber ein Nichtausfüllen erhöht beim Antragsteller sicher die Angst, abgelehnt zu werden. Es besteht also ein Quasi-Zwang.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies