Einreisestempel der USA: Die Behörden wollen noch mehr über Einreisende wissen.

EstaUSA wollen Facebook-Namen der Passagiere

Auf dem Esta-Formular zur Einreise in die USA sollen Passagiere bald auch ihre Namen bei Facebook oder Twitter angeben. Das geht Datenschützern zu weit.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 haben die Vereinigten Staaten die Maßnahmen zur Grenzkontrolle laufend verschärft. Auch wenn man mit einem Pass von Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz kein Visum braucht, muss man doch das sogenannte Esta-Formular online ausfüllen. Es ist ziemlich ausführlich. So müssen Reisende neben Standarddaten unter vielem anderen etwa auch die Namen ihrer Eltern und des Arbeitgebers angeben oder Fragen zu Krankheiten beantworten.

Esta steht für Electronic System for Travel Authorization und ist das elektronische Reisegenehmigungssystem des Ministeriums für Innere Sicherheit der USA. Nun hat die Behörde eine Erweiterung der Angaben beantragt. Neu will sie auch Daten zur Online-Präsenz der Antragsteller wissen. So soll man für verschiedene Dienste den Nutzernamen angeben, etwa auf Facebook, Instagram oder Twitter.

Fakultativ, aber...

Das Ministerium für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security) argumentiert in seinem Antrag, Social-Media-Daten zu sammeln bringe «mehr Klarheit und Transparenz bezüglich illegaler Machenschaften und Verbindungen». Es sei ein zusätzliches Werkzeug für ihre Analysten und Ermittler. Betroffene Gruppen können sich nun 50 Tage lang zum Vorschlag äußern.

Datenschützer sind bereits alarmiert. «Demokratie erfordert Bereiche, die frei von Staatseingriffen sind», kommentierte Joseph Lorenzo Hall vom Center for Democracy & Technology im britischen TV-Sender BBC.  Und das Sozialleben finde halt zunehmend online statt. Die Beantwortung der Frage ist zwar fakultativ. Aber ein Nichtausfüllen erhöht beim Antragsteller sicher die Angst, abgelehnt zu werden. Es besteht also ein Quasi-Zwang.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack