Boeing 757 von Royal Flight: Die Fluglinie gab Jets zurück.

Nordwind, Royal Flight und CoFünf russische Airlines geben freiwillig Jets zurück

Russland versucht alles, damit seine Fluglinien ihre geleasten Flieger behalten können. Einige russische Airlines haben das nicht befolgt.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Schon mehr als 360 Flugzeuge hat Russland von ausländischen ins eigene Luftfahrzeugregister übertragen. So behalten sie formal ihre Flugtauglichkeit. Die Flieger gehören nicht den russischen Fluggesellschaften, sondern Leasingfirmen aus dem Westen. Und die wollen die Flugzeuge zurück. Denn Sanktionen verbieten ihnen Geschäfte mit Russland.

Die Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat aus diesem Grund den Fluggesellschaften Flüge in die meisten westlichen Länder untersagt. Denn: Landet einer der Flieger, die westlichen Leasingfirmen gehören, in einem Staat, der die Sanktionen trägt, könnte der Jet beschlagnahmt werden. Wie sich nun herausstellt, haben sich aber nicht alle russischen Fluggesellschaften an die Anweisungen gehalten.

31 Flugzeuge außerhalb Russlands

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf ein internes Dokument von Rosaviatsiya, dass die Behörde darüber informiert wurde, dass eine Reihe russischer Charterfluggesellschaften ihre Flugzeuge außerhalb Landes gebracht haben.

Der Grund sei, dass die Airlines beabsichtigen, sie an die westlichen Leasingfirmen zurückzugeben. Insgesamt 31 Flugzeuge von Azur Air, Nordwind, Royal Flight, Ifly und Pegas Fly seien entgegen der Anweisung der Luftfahrtbehörde nach dem 27. Februar nicht mehr nach Russland zurückgekehrt und befinden sich in der Türkei, in Europa, in den Vereinigten Staaten und im Nahen Osten, heißt es.

Airlines äußern sich nicht

Das Schicksal der Flugzeuge ist nicht bekannt. Nur Nordwind antwortete auf eine entsprechende Anfrage von Reuters. Man wisse nicht, was mit den Flugzeugen geschehen sei. 78 Flugzeuge haben russische Fluglinien bislang wegen der Sanktionen verloren, weil sie im Ausland beschlagnahmt wurden.

Die große Mehrheit befindet sich weiterhin im Land. Und die Regierung will dafür sorgen, dass das so bleibt. Eine freiwillige Rückgabe wird den fünf Fluggesellschaften helfen, nach Ende des Krieges und der Sanktionen wieder mit westlichen Leasingfirmen ins Geschäft zu kommen.

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

russland iraero antonov an 26 02

Fluggäste in Russland sitzen auf einmal in Transporter statt in Passagierflugzeug

Tu-204: Immer mehr alte Flieger kehren in die Flotten russischer Airlines zurück.

Boeing 747, Antonov An-148, Ilyushin Il-96, Tupolev Tu-204: Russland holt immer mehr alte Jets zurück in die Flotten

Il-76 von Aviacon Ziatrans: In den Iran geflogen.

Ilyushin Il-76 pendeln auffällig oft zwischen Russland und Teheran

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack