Helikopter über São Paulo: Nun auch für Normalsterbliche.

UbercopterUber vermittelt nun auch Flüge im Hubschrauber

Die US-Fahrdienstplattform bietet nicht nur Autofahrten an, sondern auch Hubschrauberflüge. Für das Pilotprojekt Ubercopter ist die brasilianische Metropole São Paulo bestens geeignet.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Uber erfüllt den Bewohnern von Brasiliens größter Stadt einen lange gehegten Traum. Seit Montag können die berüchtigten Staus von São Paulo einfach mit dem Helikopter überflogen werden. Und dies zu Einführungspreisen von weniger als 20 Euro, wie die brasilianische Zeitung O Globo berichtet. In einem Monat soll über die Weiterführung des Projekts entschieden werden.

Mit über 400 registrierten Helikoptern und rund 200 Landeplätzen steht São Paulo in puncto Luftverkehr auf dem gleichen Niveau wie New York oder Tokio. Wegen den notorisch verstopften Straßen setzen reiche Bewohner seit Jahren auf Hubschrauber um in der Stadt von A nach B zu gelangen. Doch das Privileg blieb bisher weitgehend Millionären vorbehalten.

15 Minuten statt drei Stunden

Eine Fahrt vom Luxushotel Blue Tree Faria Lima im Zentrum zum internationalen Flughafen Guarulhos dauert je nach Verkehrssituation zwischen einer und drei Stunden. Mit dem Uber-Heli-Angebot können die 30 Kilometer nun in 15 Minuten zurückgelegt werden. Zum Start des Programms kostete der Flug bis am Donnerstag nur 271 Real (rund 70 Euro). Wie hoch die endgültigen Preise liegen sollen, gab Uber bisher nicht bekannt.

Während der Pilotphase beteiligen sich drei Helikopter-Betreiber an Ubercopter. Bedient werden vier Flughäfen und fünf weitere Helilandeplätze. Doch trotz Kampfpreisen und den verstopftesten Straßen der Welt: Für die meisten Einwohner dürfte das Angebot unerreichbar bleiben. Bei einem Mindestlohn von gut 200 Euro ist selbst Uber schlicht zu teuer.

Cabify macht es vor

Schon in der Vergangenheit hat der US-Fahrdienst Sitzplätze in Helikoptern vermietet. So etwa in diesem Januar beim World Economic Forum WEF in Davos und zuvor am Filmfestival von Cannes. Doch das Projekt in São Paulo ist längerfristig ausgerichtet und zielt auf reiche Pendler und Touristen. Uber eifert damit dem spanischen Konkurrenten Cabify nach, der in Mexiko Stadt Helikopterflüge vermietet und sich nun ebenfalls in São Paulo etablieren will.

Erst im Januar hatte Uber im Bereich der On-Demand-Helikopter eine Zusammenarbeit mit Airbus bekanntgegeben.

Mehr zum Thema

Business-Jet: So sieht die Kabine der Ryanair-Luxusflieger aus.

Ryanair bietet Flüge im Businessjet an

ticker-brasilien

Brasiliens Inlandsflugverkehr boomt - 15 Prozent höheres Angebot in der Hochsaison

ticker-brasilien

Brasilien prüft erneut Kauf eines neuen Präsidentenflugzeugs

ticker total express

Total Express gibt eigene Frachtairline auf

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack