Helikopter über São Paulo: Nun auch für Normalsterbliche.

UbercopterUber vermittelt nun auch Flüge im Hubschrauber

Die US-Fahrdienstplattform bietet nicht nur Autofahrten an, sondern auch Hubschrauberflüge. Für das Pilotprojekt Ubercopter ist die brasilianische Metropole São Paulo bestens geeignet.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Uber erfüllt den Bewohnern von Brasiliens größter Stadt einen lange gehegten Traum. Seit Montag können die berüchtigten Staus von São Paulo einfach mit dem Helikopter überflogen werden. Und dies zu Einführungspreisen von weniger als 20 Euro, wie die brasilianische Zeitung O Globo berichtet. In einem Monat soll über die Weiterführung des Projekts entschieden werden.

Mit über 400 registrierten Helikoptern und rund 200 Landeplätzen steht São Paulo in puncto Luftverkehr auf dem gleichen Niveau wie New York oder Tokio. Wegen den notorisch verstopften Straßen setzen reiche Bewohner seit Jahren auf Hubschrauber um in der Stadt von A nach B zu gelangen. Doch das Privileg blieb bisher weitgehend Millionären vorbehalten.

15 Minuten statt drei Stunden

Eine Fahrt vom Luxushotel Blue Tree Faria Lima im Zentrum zum internationalen Flughafen Guarulhos dauert je nach Verkehrssituation zwischen einer und drei Stunden. Mit dem Uber-Heli-Angebot können die 30 Kilometer nun in 15 Minuten zurückgelegt werden. Zum Start des Programms kostete der Flug bis am Donnerstag nur 271 Real (rund 70 Euro). Wie hoch die endgültigen Preise liegen sollen, gab Uber bisher nicht bekannt.

Während der Pilotphase beteiligen sich drei Helikopter-Betreiber an Ubercopter. Bedient werden vier Flughäfen und fünf weitere Helilandeplätze. Doch trotz Kampfpreisen und den verstopftesten Straßen der Welt: Für die meisten Einwohner dürfte das Angebot unerreichbar bleiben. Bei einem Mindestlohn von gut 200 Euro ist selbst Uber schlicht zu teuer.

Cabify macht es vor

Schon in der Vergangenheit hat der US-Fahrdienst Sitzplätze in Helikoptern vermietet. So etwa in diesem Januar beim World Economic Forum WEF in Davos und zuvor am Filmfestival von Cannes. Doch das Projekt in São Paulo ist längerfristig ausgerichtet und zielt auf reiche Pendler und Touristen. Uber eifert damit dem spanischen Konkurrenten Cabify nach, der in Mexiko Stadt Helikopterflüge vermietet und sich nun ebenfalls in São Paulo etablieren will.

Erst im Januar hatte Uber im Bereich der On-Demand-Helikopter eine Zusammenarbeit mit Airbus bekanntgegeben.

Mehr zum Thema

Business-Jet: So sieht die Kabine der Ryanair-Luxusflieger aus.

Ryanair bietet Flüge im Businessjet an

ticker-azul

Azul verbindet Macapá und Belo Horizonte mit Airbus A320

ticker-brasilien

Brasilien verschärft Informationspflichten bei Flugausfällen

ticker-brasilien

Brasilien verschärft Strafen für renitente Flugpassagiere

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack