Helikopter über São Paulo: Nun auch für Normalsterbliche.

UbercopterUber vermittelt nun auch Flüge im Hubschrauber

Die US-Fahrdienstplattform bietet nicht nur Autofahrten an, sondern auch Hubschrauberflüge. Für das Pilotprojekt Ubercopter ist die brasilianische Metropole São Paulo bestens geeignet.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Uber erfüllt den Bewohnern von Brasiliens größter Stadt einen lange gehegten Traum. Seit Montag können die berüchtigten Staus von São Paulo einfach mit dem Helikopter überflogen werden. Und dies zu Einführungspreisen von weniger als 20 Euro, wie die brasilianische Zeitung O Globo berichtet. In einem Monat soll über die Weiterführung des Projekts entschieden werden.

Mit über 400 registrierten Helikoptern und rund 200 Landeplätzen steht São Paulo in puncto Luftverkehr auf dem gleichen Niveau wie New York oder Tokio. Wegen den notorisch verstopften Straßen setzen reiche Bewohner seit Jahren auf Hubschrauber um in der Stadt von A nach B zu gelangen. Doch das Privileg blieb bisher weitgehend Millionären vorbehalten.

15 Minuten statt drei Stunden

Eine Fahrt vom Luxushotel Blue Tree Faria Lima im Zentrum zum internationalen Flughafen Guarulhos dauert je nach Verkehrssituation zwischen einer und drei Stunden. Mit dem Uber-Heli-Angebot können die 30 Kilometer nun in 15 Minuten zurückgelegt werden. Zum Start des Programms kostete der Flug bis am Donnerstag nur 271 Real (rund 70 Euro). Wie hoch die endgültigen Preise liegen sollen, gab Uber bisher nicht bekannt.

Während der Pilotphase beteiligen sich drei Helikopter-Betreiber an Ubercopter. Bedient werden vier Flughäfen und fünf weitere Helilandeplätze. Doch trotz Kampfpreisen und den verstopftesten Straßen der Welt: Für die meisten Einwohner dürfte das Angebot unerreichbar bleiben. Bei einem Mindestlohn von gut 200 Euro ist selbst Uber schlicht zu teuer.

Cabify macht es vor

Schon in der Vergangenheit hat der US-Fahrdienst Sitzplätze in Helikoptern vermietet. So etwa in diesem Januar beim World Economic Forum WEF in Davos und zuvor am Filmfestival von Cannes. Doch das Projekt in São Paulo ist längerfristig ausgerichtet und zielt auf reiche Pendler und Touristen. Uber eifert damit dem spanischen Konkurrenten Cabify nach, der in Mexiko Stadt Helikopterflüge vermietet und sich nun ebenfalls in São Paulo etablieren will.

Erst im Januar hatte Uber im Bereich der On-Demand-Helikopter eine Zusammenarbeit mit Airbus bekanntgegeben.

Mehr zum Thema

Business-Jet: So sieht die Kabine der Ryanair-Luxusflieger aus.

Ryanair bietet Flüge im Businessjet an

ticker-welt

Brasilien, Argentinien, Chile und Paraguay planen gemeinsamen Luftverkehrsmarkt

ticker-brasilien

Brasilien greift Fluggesellschaften mit Notfallkredit unter die Arme

ticker-brasilien

Brasiliens Inlandsflugverkehr boomt - 15 Prozent höheres Angebot in der Hochsaison

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil