Platz 11: Turkish Airlines.

Das Luftschloss Turkish-Lufthansa

Die türkische und die deutsche Regierung wollten eine enge Kooperation zwischen den beiden Airlines. Doch die sind nicht interessiert.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die beiden Regierungschefs schienen sich bereits einig zu sein. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe ihm eine gemeinsame Führung für Lufthansa und Turkish Airlines vorgeschlagen, sagte der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdoğan vergangenen November. Und er habe sofort zugesagt. Seine Regierung arbeite deshalb momentan an diesem Projekt. «Und so Gott will, werden wir diesen gemeinsamen Schritt tun», so der Premier weiter. Nun liegt diese Ankündigung bereits ein halbes Jahr zurück – und rein gar nichts ist geschehen. Kein Vertrag, keine Absichtserklärung, keine Verhandlungen. In den Konzernzentralen der beiden Fluglinien herrscht absolute Funkstille zum Thema.

Die angeregte vertiefte Kooperation scheint beim Management von Turkish Airlines und Lufthansa ganz allgemein eine tiefe Priorität zu haben. «Gerade haben wir nichts mit Lufthansa zu tun», meinte jetzt auch Turkish-Vorstandschef Temel Kotil bei einem Gespräch in Leipzig laut der Nachrichtenagentur Tm News. Beide Unternehmen seien börsenkotiert, daher dürfe er mehr nicht sagen. Aber in naher Zukunft stünde keine gemeinsamer Deal an.

Allein mehr wachsen

Das deckt sich mit Aussagen, die Turkish-Aufsichtsratspräsident Hamdi Topçu Mitte April in einem Interview machte. «Zu diesem Thema fand noch kein Treffen zwischen der Führung der beiden Fluglinien statt», sagte er bei der Bekanntgabe einer Großbestellung neuer Flugzeuge.

Anfang April ließ die türkische Nationalairline verlauten, sie ordere 70 B737 bei Boeing. Hinzu kamen damals 28 Optionen auf den amerikanischen Mittelstreckenflieger. Außerdem gibt sich die Fluglinie auch weiter an Langstreckenfliegern interessiert – vor allem dem A350 und dem A380. Auf die Hilfe von Lufthansa scheint man in Istanbul nicht zu zählen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin