Airbus A330 von Turkish Airlines: Die Fluglinie sucht neue Langstreckenflugzeuge.

Für längste LangstreckenTurkish Airlines schaut sich Boeing 777X an

Die türkische Nationalairline will ihre Frequenzen erhöhen. Dafür sucht sie neue Langstreckenflieger. Explizit im Rennen ist Boeings 777X.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Von Abidjan über Kabul und Samarkand bis Zürich. 303 Ziele auf der ganzen Welt bedient Turkish Airlines inzwischen – mehr als jede andere Fluggesellschaft. Viel mehr sollen es aber nicht mehr werden. «Unsere Destinationen sind jetzt sehr gut verteilt», sagte Aufsichtsratspräsident Ilker Ayci kürzlich der Zeitung The National. Nun gehe es darum, die Frequenzen zu erhöhen.

Dafür will Ayci auch neue Flugzeuge kaufen. Man schaue sich deshalb die Boeing 777X an, erklärte der Spitzenmann von Turkish Airlines. Den neuesten Langstreckenflieger der Amerikaner ziehe man für die längsten Strecken in Betracht. Die kleinere Variante 777-8 hat eine Reichweite von 16.110 Kilometer. Das würde für einen Nonstopflug Istanbul - Sydney reichen. Die größere 777-9 kommt 14.075 Kilometer weit.

Vielleicht auch Testeinkauf

Aktuell führe man Berechnungen durch, um zu schauen, wie das neueste Langstreckenmodell von Boeing zu den eigenen Langstreckenbedürfnissen passe, so Ayci. Danach werde man vielleicht auch eine Testbestellung aufgeben. Und erst wenn man rundum zufrieden sei, werde Turkish Airlines definitiv ordern, so Ayci.

Nicht abschließend klar wird aus dem Artikel des National, ob Turkish Airlines wirklich nur mit Boeing spricht. Denn Ayci spricht konsequent von «Herstellern». Genannt wird als Modell aber nur die 777X. Airbus könnte beispielsweise den A350-1000 ins Rennen schicken.

Das letzte Mal schön verteilt

Turkish Airlines hat gerade erst Langstreckenflugzeuge eingekauft. Die Fluglinie hat diese Order schön zwischen Airbus und Boeing verteilt. Sie bestellte im März 25 A350-900 und 25 787-9. Daneben sicherte sich Optionen auf die beiden Modelle.

Mehr zum Thema

Patong Beach auf Phuket: Nun ab Istanbul nonstop erreichbar.

Turkish Airlines macht die 300 voll

Kabine von Turkish: Bald in Airbus A350 und Dreamlinern eingebaut.

Turkish Airlines kauft 25 A350 und 25 Dreamliner

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier