Boeing 787 in den Farben von von Tui: In Deutschland wird sie nicht so schnell zu sehen sein.

Flottenplanung jetzt ohne DreamlinerTuifly gibt Pläne für Boeing 787 auf

Der deutsche Ferienflieger hat seine Flottenplanung überarbeitet. Zur Modernisierung setzt er zwar weiterhin auf Boeing 737 Max. Die Langstreckenpläne gibt Tuifly jedoch auf.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

25 Exemplare des neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges wollte Tuifly bis 2023 eigentlich betreiben. Neben Boeing 737 Max 8 überlegte sich der deutsche Ferienflieger auch, vier größere 737 Max 10 einzuflotten. «Sie sind sehr interessant für nachfragestarke Strecken und überlastete Flughäfen», erklärte Chef Oliver Lackmann im März 2019.

Damit hätte Tuifly ihre Flotte bis in zwei Jahren zu großen Teilen erneuert. Doch es kam anders. Zuerst sorgte das Grounding der Boeing 737 Max für eine Planänderung. Dann kam die Corona-Krise und der Ferienflieger musste, wie fast alle in der Branche, den Rückwärtsgang einlegen und schrumpfen - von einst geplanten 39 auf nur noch 22 Jets.

Auch Boeing 737 Max 10 bleibt ein Thema

Für die Post-Corona-Zeit sieht sich Lackmann damit noch immer gut aufgestellt. «Das ist absolut die richtige Größe», sagte er am Donnerstag (29. Juli) im Gespräch mit Journalisten. Mit der D-AMAX befindet sich seit wenigen Tagen auch eine erste Boeing 737 Max 8 in der Flotte. «Wir sind voll von diesem Flugzeugmodell überzeugt. Auch die Leistungsdaten stimmen», sagt er.

Zu  der ersten kommen in der Wintersaison 2021/22 zwei weitere Boeing 737 Max hinzu. Wie es danach weitergeht, ist noch nicht entscheiden. «Wir werden aber sicher den größten Teil unserer Flotte erneuern», so Lackmann. Aktuell betreibt Tuifly geleaste und eigene Boeing 737-800.

«Attraktive Chancen beim Leasing»

Welche Flugzeuge ausgeflottet werden, ist allerdings noch nicht bestimmt. Das hänge nicht nur von technischen Aspekten ab. «Aktuell ergeben sich auch sehr attraktive Chancen beim Leasing», sagt Lackmann. Derzeit rechne man das bei Tuifly durch.

Auch die Boeing 737 Max 10 sei weiterhin ein Thema. Die konkrete Flottenplanung hänge aber von der Entwicklung der Nachfrage ab. Und die sei weiterhin «volatil», so der Tuifly-Chef.

«Attraktive Chancen beim Leasing»

Aus der Planung gestrichen wurde dagegen ein anderes Projekt, das Tuifly vor Corona angepackt hatte. Eigentlich wollte die Airline im Winter 2020/21 mit zwei Dreamlinern von Deutschland aus Fernziele ansteuern. Später hätten es fünf Boeing 787 werden sollen.

Doch das ist inzwischen kein Thema mehr. «Boeing 787 wird es bei Tuifly auf absehbare Zeit keine geben», so Lackmann. Derzeit gebe es auf der Langstrecke zu wenig attraktive und ansteuerbare Ziele. Das Projekt mache im aktuellen Umfeld ganz einfach «keinen Sinn».

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max in den Farben von Tuifly: Bald Richtung Spanien unterwegs.

Tuifly startet Betrieb mit Boeing 737 Max

Boeing 737 von Tuifly: Ein Plan für die Restrukturierung steht.

Tuifly schrumpft Flotte weniger als geplant

... am 28. März 2021. Die Maschine ist gut zwei Jahre alt.

Welche Airlines in Europa Boeing 737 Max betreiben

ticker-boeing-787-9

Boeing weist im Juli nur 38 neue Bestellungen aus

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin