Jet von Smartwings: Im Winter auch in Deutschland aktiv?

Mit Ex-Small-Planet-ChefsTschechische Smartwings plant deutschen Ableger

Die größte Fluggesellschaft Tschechiens will nach Deutschland expandieren. Dafür hat sie die ehemaligen Chefs der insolventen Small Planet Airlines Deutschland angeheuert.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die tschechische Fluglinie Smartwings, ehemals Travel Service, bereitet den Start einer deutschen Tochter vor. Die Airline selber äußerte sich auch auf Nachfrage bisher nicht. Gegenüber dem Touristik-Fachmagazin FVW bestätigte aber einer der beiden designierten Chefs, Oliver Pawel, man werde im November 2019 starten, zuerst mit einer «Boeing B-737-800 max» - ob damit eine 737-800 gemeint ist oder eine 737 Max 8, ist nicht ganz klar.

Zweiter wichtiger Manager für die Startvorbereitungen ist demnach Andreas Wobig. Pawel und Wobig sind keine Unbekannten in der deutschen Luftfahrtbranche, ganz im Gegenteil. Sie standen bis Oktober 2014 gemeinsam an der Spitze von Germania. Dann führten sie Small Planet Airlines Deutschland, bis der Ferienflieger im September 2018 Insolvenz anmeldete. Beim Aufbau von Smartwings in Deutschland wolle man nun auch «auf Kapazitäten aus dem ehemaligen Small-Planet-Team zurückgreifen», so Wobig laut FVW.

Chartergeschäft mit Boeing-Fliegern

Smartwings will sich in Deutschland demnach als Ferienflieger etablieren. In Tschechien ist sie die größte Fluggesellschaft des Landes und hat ihren Schwerpunkt im Chartergeschäft. Bis Ende 2018 hieß die Airline noch Travel Service und Smartwings war lediglich der Namen ihres Billigablegers. Im Dezember benannte sich dann jedoch der ganze Konzern in Smartwings um. Er hat Töchter in Polen, Ungarn und der Slowakei, außerdem hält er 98 Prozent an der tschechischen Nationalairline CSA Czech Airlines.

CSA vermietet einige ihrer Airbus A319 in diesem Sommer auch an Eurowings, vor allem für den Einsatz in Stuttgart, will perspektivisch aber umbauen auf eine reine Boeing-737-Flotte. Smartwings selber betreibt bereits eine reine Boeing-Flotte. Im Februar 2018 flottete sie die erste 737 Max ein. Bis 2023 will sie 39 Exemplare des Modells betreiben.

Mehr zum Thema

Flieger von Small Planet: Zu oft zu spät.

Small Planet Deutschland ist insolvent

Airbus A319 von CSA Czech Airlines: 2019 für Eurowings unterwegs.

CSA tauscht Airbus A319 gegen Boeing 737 aus

Flieger von CSA in Prag: Korean Air wollte ein europäisches Drehkreuz.

CSA hat eine neue Eigentümerin

ticker-deutschland

So entwickelt sich der Luftverkehr in Deutschland in den nächsten sechs Monaten

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg