Donald Trump: Er will einen großen Rabatt auf die Tickets.

Hilfe für AirlinesTrump will Flugtickets für mehrere Jahre kaufen

Um Fluggesellschaften zu unterstützen, schlägt der Präsident der USA vor, Flugtickets auf Vorrat zu kaufen. Doch nicht ohne Vorteil für die Regierung selbst.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Regierung der Vereinigten Staaten hat bereits ein Rettungspaket im Wert von 50 Milliarden Dollar für Fluggesellschaften durchgewinkt. Wenn die Corona-Krise vorbei ist, dürfte es den Airlines in den USA trotzdem noch eine ganze Weile schlecht gehen. Präsident Donald Trump hat sich offensichtlich bereits Gedanken gemacht, wie er der Branche zusätzlich helfen kann und dabei ein weiteres Mal eine eigenwillige Idee entwickelt.

Die Regierung sei ohnehin einer der größten Abnehmer von Flugtickets, so der Präsident. Also könnte  man doch einfach Flugscheine für vier, fünf Jahre im Voraus kaufen und den Airlines auf diese Weise zu mehr Liquidität zu verhelfen. Klingt zunächst gar nicht so schlecht. Doch einfach nur nett gemeint ist das von Trump nicht. Der Präsident würde für die Massen an Tickets erhebliche Rabatte verlangen: 50 Prozent oder mehr, so sein Vorschlag.

Tickets nach der Krise eher teurer

Es ist daher fragwürdig, wie gut Fluggesellschaften die Idee des Präsidenten finden. Denn es ist gut möglich, dass sie nach der Krise deutlich höhere Kosten zu decken haben werden als zuvor, je nach Regeln, die dann vor allem in Bezug auf Hygiene und Gesundheit gelten. Fiebermessen, Distanzregeln, Maskenpflicht – all das kostet Geld.

Daher geht man in  der Branche allgemein davon aus, dass die Tickets teurer werden. Wenn eine große und wichtige Kundengruppe wie die der Regierung der USA massiv vergünstigt fliegt, würde das nicht unbedingt für finanzielle Entlastung sorgen. Zudem würden den Airlines in der Zukunft Einnahmen entgehen, weil die Regierung bereits bezahlt hat.

Klassische Fluglinien bevorzugt

Fraglich ist auch, ob alle Fluggesellschaften  gleichermaßen von  den Käufen profitieren würden. Billigairlines etwa bedienen nicht zwingend die Ziele, die von Politikern gefragt sind – oder bieten die besten Zeiten an. Daher wären wohl eher die Tickets der traditionellen Anbieter gefragt.

Mehr zum Thema

Flieger von Alaska Airlines: Von Seattle über Dallas nach Houston.

Airlines müssen für Staatshilfe beim Flugplan tricksen

Heckflossen von Delta-Fliegern: Das Logo prangt bald auf noch mehr Airbus.

Airlines in den USA und Boeing brauchen Staatshilfen

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

ticker-usa

Neue Regel des Verkehrsministeriums der USA entlastet Airlines bei Wartungsproblemen

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack