Die Boeing 787-10 ist etwas mehr als 68 Meter lang.

Rollout der Boeing 787-10Trump stiehlt Stretch-Dreamliner die Show

Der US-Präsident nutzte den Rollout des neuen Dreamliners, um seine America-First-Parolen zu verkünden. Ausgerechnet dieses Flugzeug ist aber ein Beispiel für die internationale Ausrichtung von Boeing.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Alles, was derzeit in Vereinigten Staaten geschieht und irgendwie mit Donald Trump zu tun hat, wirkt absurd. So also auch das Rollout von Boeings neuester Maschine. Der Flugzeugbauer präsentierte den Stretch-Dreamliner am Freitag (17. Februar) stolz der Öffentlichkeit. Und der Präsident stattete dem Unternehmen zu diesem Anlass einen Besuch ab. «Es ist ein wunderschönes Flugzeug», schwärmte Trump. «Ein wunderbares Kunstwerk.»

«Der Name sagt alles. Dreamliner. Toller Name», schwärmte er weiter. Boeings Geschäftsführer Dennis Muilenburg war zufrieden. «Ich glaube, Trump war beeindruckt davon, was er bei der Tour des Werks sah», so der Manager. «Hier geht es um Produktion in den USA.»

Sehr internationales Flugzeug

Ganz falsch ist das nicht. Immerhin wird der Flieger in den USA entwickelt und zusammengesetzt. Aber so wirklich wahr ist die Aussage dann auch wieder nicht. Umso absurder wirkte auch Trumps Auftritt bei Boeing, in dem er noch einmal betonte, dass man weniger auf Importe setzen sollte und so viel wie möglich im eigenen Land einkaufen müsse.

In keinem anderen Flugzeug von Boeing stecken so viele Teile von internationalen Zulieferern wie in der 787-10. Nur der vordere Teil des Rumpfes, das Heck und das Seitenleitwerk werden in den USA gebaut. Die restlichen Teile kommen aus der ganzen Welt: Frankreich, Italien, Japan, Australien, Kanada, Schweden, Mexiko sind nur einige Beispiele von Zuliefererländern.

Weniger Reichweite

Die 787-10 ist etwas mehr als 68 Meter lang und fasst 330 Passagiere. Weil das Flugzeug durch den gestreckten Rumpf schwerer ist, kann es weniger Treibstoff mitnehmen. Die Reichweite beträgt 11.910 Kilometer. Zum Vergleich: Die Boeing 787-9 kann mehr als 15.000 Kilometer weit fliegen.

In den kommenden Wochen soll der Stretch-Dreamliner das erste Mal abheben. Derzeit gibt es von neun verschiedenen Kunden Bestellungen für 149 Flieger des Typs.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Bilder des Rollouts der Boeing 787-10.

Mehr zum Thema

Donald Trump: Vom Clown zum Präsidenten.

Trumps Politik bringt Boeing in die Bredouille

Flugzeuge von Belavia: US-Sanktionen gegen die Staatsairline wurden gelockert.

Belavia darf offenbar wieder direkt bei Boeing einkaufen

Auf der Farnborough Airshow: Die Boeing 737 Max 10 ist inzwischen zugelassen.

Wie viel wissen Sie über die Boeing 737 Max 10?

ticker-boeing-1

Boeing und Lufthansa Technik verlängern Ersatzteilvertrag

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies