A220-300 von Korean Air: Einer der Flieger wird derzeit untersucht.

Korean AirTriebwerksschaden zwingt A220 zur Umkehr

Problem mit einem PW1500G von Pratt & Whitney: Ein Airbus A220-300 von Korean Air musste seinen Flug Richtung Japan aufgrund eines kaputten Triebwerks abbrechen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Zwischenfall bei Korean Air: Ein Airbus A220-300 der koreanischen Fluglinie musste aufgrund eines Triebwerksschadens einen Flug abbrechen. Die Maschine mit der Kennung HL8314 startete am Mittag des 27. Dezember als Flug KE753 am Airport Gimhae der südkoreanischen Hafenstadt Busan mit 64 Passagieren in Richtung Nagoya in Japan.

Nach 25 Minuten Flugzeit stellten die Piloten einen Schaden an einem der beiden Triebwerke des Typs Pratt & Whitney PW1500G fest, kehrten um, und landeten schließlich wieder sicher in Busan. Korean Air bestätigte den Vorfall nun Anfang Januar gegenüber dem Fachmagazin Flightglobal und erklärte, das Flugzeug befinde sich noch zur Untersuchung im Hangar. Dabei arbeite man eng mit Airbus und Pratt & Whitney zusammen.

A220-Triebwerke werden modifiziert

Vor der Übernahme von Bombardiers C-Series durch Airbus hatte der A220-300 den Namen CS300 getragen. Korean Air betreibt zurzeit neun der Flugzeuge. Das erste hatte die Fluggesellschaft im Dezember 2017 von den Kanadiern in Empfang genommen. Die nun betroffene HL8314 kam im Sommer 2018 bei Korean Air an. Zum aktuellen Schaden wollte sich die Airline zunächst nicht näher äußern. Auf einem Foto, das laut koreanischen Medien das beschädigte Triebwerk zeigen soll, sind Schäden an der Turbine zu erkennen.

Pratt & Whitney hat das PW1500G speziell für die damalige C-Series entwickelt. Es ist eine Variante des PW1100G, welches die A320 Neo antreibt und seit geraumer Zeit Probleme macht. Die PW1500G der A220 sorgen zurzeit auch bei Swiss für Mehrarbeit. «Bei unseren Pratt & Whitney läuft seit einiger Zeit ein Modifikationsprogramm», sagte ein Sprecher der Lufthansa-Tochter im Dezember. Das sei ein riesiger Aufwand. Die Motoren müssten von den Jets abmontiert und dann zu Pratt & Whitney und zurück verschifft werden.

Probleme schon bei der Produktion

Bei den Modifikationen geht es um vorzeitige Verschleißerscheinungen, die laut dem Hersteller nicht sicherheitsrelevant sind. «Wir haben die Brennkammerplatte und die Kohlefaserstoffdichtung Nummer Drei neu gestaltet um die Lebensdauer zu erhöhen», erklärte eine Sprecherin von Pratt & Whitney im Dezember gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Neuerungen würden in alle neuen Triebwerke der Airbus A220 eingebaut.

Bereits bei der Produktion hatte Pratt & Whitney Schwierigkeiten, unter anderem bei der Montage der Fan-Schaufeln. Laut koreanischen Medien wies ein Sprecher von Korean Air auch im Zusammenhang mit dem aktuellen Vorfall darauf hin, dass es beim PW1500G schon im Produktionsprozess Probleme und Verzögerungen gegeben habe.

Mehr zum Thema

PW1500G an einem Airbus A220: Pratt & Whitney muss die Motoren überarbeiten.

Airbus A220 machen Swiss viel Arbeit

Jetblue und «Moxy» bestätigen A220-300-Orders

Jetblue und «Moxy» bestätigen A220-300-Orders

Airbus A220-300 von Air Tanzania: Werkzeug für die Expansion.

Erste afrikanische Airline besitzt einen Airbus A220

ticker-korean-air-neu

Korean Air holt Catering-Tochter ins Unternehmen zurück

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin