Boeing 747 der untergegangenen Transaero: Aquiline International übernimmt Jumbos der Airline.

Aquiline InternationalTransaeros Tiger-Jumbo bekommt ein zweites Leben

Einst flog die Boeing 747 für Transaero und trug eine Botschaft durch die Welt. Jetzt wird sie zum Frachtflugzeug umgebaut und in die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft.

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Frachtflugzeuge sind aktuell sehr begehrt, weil die Kapazität im Bauch der Passagierflieger im Zuge der Corona-Krise weggefallen ist. Und so werden mehr und mehr Passagier- zu Frachtflugzeugen umgebaut. Das passiert jetzt auch mit drei ehemaligen Boeing 747-400 der 2015 untergegangenen Transaero.

Käuferin der Jumbo-Jets ist Aquiline International. Die Frachtairline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hat nach langen Verhandlungen die drei Passagierflugzeuge erstanden. Gegenüber dem Portal Cargo Facts erklärte sie, dass sie die Boeing 747 zu Frachtflugzeugen umgerüstet werden. Dasselbe wird mit einer gleichzeitig erstandenen Boeing 777-200 ER geschehen.

Weitere Transaero-Jumbos werden recycelt

Mit dabei ist ein Exemplar, das bei Flugzeugfans eins für Begeisterungsstürme sorgte. Transaero hatte die Boeing 747 mit dem Kennzeichen EI-XLN mit einem Konterfei eines sibirischen Tigers versehen. Damit wollte die Fluggesellschaft auf die Gefährdung der Tierart hinweisen.

Nicht nur das Unternehmen aus dem Nahen Osten nutzt die Flieger der ehemaligen russischen Fluggesellschaft. Bekanntester Abnehmer von Jumbo-Jets ist die US Air Force. Zwei Boeing 747, die an Transaero gehen sollten, werden zum Bau der neuen Air Force One genutzt.

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Trotz der aktuellen Krise ist Transaero derzeit noch die zweitgrößte Fluggesellschaft Russlands. Ihre Geschichte reicht zurück bis zu der Endphase der Sowjetunion. Das Unternehmen wurde 1990 gegründet.

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