Mönche in Thailand: Das Land lebt vom Tourismus.

SicherheitThailand arbeitet an Behebung von Mängeln

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao hat Vorbehalte gegenüber Thailand. Um diese auszuräumen, stellt das Land allen Fluglinien neue Lizenzen aus. Bei drei ist es bald soweit.

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Es ist keine angenehme Gruppe, in der sich Thailand derzeit befindet. Das Königreich gehört zu den so genannten Red-Flag-Ländern der Icao. Es steht zusammen mit Angola, Djibouti, Eritrea, Haiti, Kirgistan und Nepal auf der Liste der Staaten, für welche die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Vorbehalte bezüglich der Sicherheit hat.

Das heißt nicht, dass Fliegen in Thailand generell gefährlich ist. Es bedeutet aber gemäß Icao, dass die Regierung zuwenig unternimmt, um die Sicherheitsstandards der Organisation umzusetzen. Konkret bemängelt die Organisation, dass im Königreich die Aufsicht über die Fluggesellschaften ungenügend ist. Weniger als 11 Prozent der Standards wurden in diesem Bereich umgesetzt.

Weg mit der roten Flagge

Für die thailändischen Fluggesellschaften ist das unangenehm. Denn alleine die Berichte über solche Mängel belasten sie und das gesamte Land, das stark vom Tourismus lebt. Thailand will sich deshalb schnellstmöglich der vergangenes Jahr gehissten roten Flagge entledigen.

Die Behörden arbeiten daran, allen Fluggesellschaften des Landes neue Luftverkehrsbetreiberzeugnisse oder Air Operator Certificates AOC auszustellen. Als erstes bekommen nun Thai Airways International, Bangkok Airways und Thai Air Asia bis kommenden Februar eine neue Betriebslizenz, wie die Zeitung Bangkok Post berichtet.

Problem Expertenmangel

Die restlichen 25 thailändischen Fluggesellschaften kommen danach dran. Eigentlich soll der Prozess bis Ende September abgeschlossen werden, so der Plan der Civil Aviation Authority of Thailand. Doch das ist ein sportliches Ziel. Denn der Behörde fehlen kompetente Experten.

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