Teheran Airport: Der Flughafen braucht mehr Kapazität.

Wachsender MarktTeheran will Golf-Drehkreuzen Konkurrenz machen

Kaum fallen die Sanktionen, kündigt der Iran schon ambitionierte Vorhaben an. Teheran soll zum wichtigen Drehkreuz zwischen Ost und West werden – und so Dubai, Abu Dhabi und Doha konkurrieren

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eine zaghafte Öffnung sieht anders aus. Im Iran will man mit voller Kraft den Luftfahrtmarkt modernisieren – und dabei ganz nebenbei die etablierten Golfanbieter unter Druck setzen. Die Regierung will Irans Hauptstadt Teheran als ernstzunehmendes Drehkreuz zwischen West und Ost positionieren. «Das ist auch historisch gesehen unsere Position gewesen», so Transportminister Abbas Akhouni laut der Nachrichtenagentur Reuters.

Auch Iran-Air-Chef Farhad Parvaresh erklärt, dass er die Relevanz seiner Fluggesellschaft wieder erhöhen will. «Wir waren in der Region und auch weltweit einmal sehr wichtig. Das wollen wir wieder erreichen», so der Manager. Helfen dürften dabei Dutzende Flieger, die der Iran gerade beim europäischen Flugzeugbauer Airbus bestellt hat. Es ist unklar, wie viele Flugzeuge davon wirklich an Iran Air gehen, doch die Fluggesellschaft dürfte als Nationalairline für den Staat Priorität haben.

Airbus A380 könnten dem Iran helfen

Ein weiterer Hinweis darauf, dass Iran es mit den ambitionierten Plänen ernst meint, ist die Bestellung von Iran Air von insgesamt 12 Airbus A380. Die Superjumbos sind wichtig, um möglichst viele Passagiere an sein Drehkreuz zu bringen und von dort aus weiter zu verteilen. Die internationale Luftfahrtorganisation Iata glaubt an das Wachstum der iranischen Luftfahrt. Von heute rund 12 Millionen Passagieren soll diese bis 2034 auf 44 Millionen anwachsen.

Doch um es wirklich zum wichtigen Drehkreuz zu bringen, gibt es im Iran noch viel zu tun – vor allem was die Infrastruktur betrifft. Aber daran arbeitet man schon. Die Organisation Iran Airports & Aviation Development Forum will das Problem angehen. Wie deren Chef H.E. Ali Reza Jahangirian kürzlich gegenüber iranischen Medien verkündete, sollen 27 Flughäfen eine Rundumerneuerung erhalten. So soll etwa der Imam Khomeini Airport in Teheran seine Kapazität von 6 Millionen Passagieren jährlich auf 20 Millionen steigern. Möglich soll das dank eines neuen Terminals sein, das schon in fünf Jahren fertig sein soll.

Mehr zum Thema

ticker krieg

Brand am Flughafen Teheran-Mehrabad nach Angriff

Cessna Citation am Flughafen Dubai: Viele versuchen mit Businessjets die Region zu verlassen.

Iran-Krieg katapultiert Businessjet-Preise für Flüge aus der Region nach oben

ticker-iran-airtour

Airbus A319 von Iran Air soll bei Angriff zerstört worden sein

ticker krieg

Iran-Krieg: So viele Flüge sind mittlerweile ausgefallen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack