Podcast Luftraum
Royal Jordanian: «Deutschland ist für uns ein Kernmarkt»
Neue Ziele in Deutschland, eine junge Flotte und klare Wachstumspläne: Royal Jordanian richtet sich strategisch neu aus. Statt mit Golfairlines zu konkurrieren, setzt die Airline auf ihre Rolle als Brücke zwischen Europa und der Levante.
Christopher Scheffelmeier
Royal Jordanian fliegt weiter, aber Iran-Krieg belastet
Die jordanische Nationalairline setzt ihren Flugbetrieb trotz der angespannten Lage im Nahen Osten fort – allerdings mit Einschränkungen. Siee bedient weiterhin Ziele, deren Lufträume offen und sicher sind, muss jedoch Routen anpassen und gesperrte Gebiete umfliegen. Die Situation belastet den Betrieb von Royal Jordanian allerdings deutlich: Längere Flugwege treiben die Kosten, hinzu kommen steigende Treibstoffpreise sowie höhere Versicherungs- und Betriebskosten. Gleichzeitig geht die Nachfrage spürbar zurück, da viele Passagiere Reisen verschieben oder stornieren.