Flieger von Royal Jordanian:  Die Airline will neue Jets.

Airbus, Boeing oder EmbraerRoyal Jordanian will trotz Schieflage neue Jets

Die jordanische Nationalairline hat schwere finanzielle Probleme. Sie braucht Geld vom Staat. Dennoch will Royal Jordanian die Flotte erneuern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Staatshilfe für Airlines ist in der Pandemie etwas ziemlich Normales geworden. Milliardenbeträge gewährten die Länder Fluggesellschaften, damit diese aufgrund der Krise nicht untergingen. Selbst die zuvor wirtschaftlich erfolgreiche Lufthansa-Gruppe erhielt insgesamt neun Milliarden Euro.

Dagegen klingen 71 Millionen Dollar nach nicht so viel. Das erhielt Royal Jordanian Airlines vom Staat als einzige Hilfe in den vergangenen Jahren. Die Finanzspritze hatte nichts mit der Pandemie zu tun und war bereits vorher abgesegnet worden. Doch der Fluggesellschaft reicht das nicht.

Entscheidung über neue Flieger im Januar

In mehreren Interviews erklärte Geschäftsführer Samer Majali dieser Tage, dass es um seine Fluggesellschaft alles andere als gut stehe. «Alle Airlines haben Unterstützung von ihren Regierungen erhalten, nur wir nicht», sagte er etwa der Nachrichtenagentur Reuters. «Halbgare und provisorische Patchwork-Lösungen werden nicht funktionieren. Entweder es wird ernsthaft in Royal Jordanian investiert oder die Fluggesellschaft hat keine Überlebenschance.»

Man sei zwar wieder unterwegs auf fast allen Strecken und erwarte, die Verluste 2022 um 55 Prozent zu reduzieren und 2023 sogar wieder aus den roten Zahlen zu sein. Doch es seien auch Investitionen nötig, ohne die seine Fluggesellschaft keine Chance habe, so Majali.

Geld muss bald fließen

Man wolle die Verluste durch die Pandemie zumindest teilweise ausgleichen, und sich erlauben, neue Flugzeuge zu bestellen. Seit zehn Jahren habe man die Flotte nicht erneuert, so Majali laut der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Konkret will Royal Jordanian 282 Millionen Dollar vom Staat. Die erste Hälfte des Geldes sei schon sehr bald nötig, um das erste Halbjahr 2022 zu überstehen. Der Rest solle später folgen.

Entscheidung über neue Flugzeuge im Januar

Die Airline steht laut ihrem Chef kurz vor einer Entscheidung über die Erneuerung ihrer Kurzstrecken- und Regionalflugzeugflotte, die voraussichtlich im Januar bekannt gegeben werden soll. Sowohl Modelle von Airbus als auch von Boeing kommen infrage. Aber auch die Regionaljets von Embraer finde er interessant, so Majali.

Die neuen Flieger werden wohl geleast. Aber auch ein Kauf steht im Raum.

Mehr zum Thema

Royal Jordanian einigt sich mit wichtigstem Leasinggeber

Royal Jordanian einigt sich mit wichtigstem Leasinggeber

Neuer Chef für Royal Jordanian

Neuer Chef für Royal Jordanian

Auktion: jetzt auch für Tickets.

Airline versteigert Flugtickets

Boeing 777 von Qatar Airways: Teilweise mit leeren Sitzen unterwegs.

Qatar fliegt mit leeren Boeing 777 in Australien

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin