Michael O'Leary kritisiert Starlink - Elon Musk pöbelt zurück
Während immer mehr europäische Fluggesellschaften auf das Bord-Wlan von Starlink setzen, stellt sich der irische Billigflieger demonstrativ quer. Eine Aussage von Ryanair-Chef Michael O’Leary provoziert nun eine direkte Antwort von Elon Musk.
Vor allem Köln, Weeze, Memmingen und Bremen: Ryanair kündigt für Sommer 2026 elf neue Strecken ab Deutschland an
Die Billigairline will im Sommer 2026 in Deutschland 300.000 Sitzplätze wieder zurückbringen und elf neue Strecken starten. Als Grund nennt sie die von der Bundesregierung beschlossene Senkung der Luftverkehrsteuer ab Juli 2026 sowie das Einfrieren der Flugsicherungsgebühren. Vom Ausbau profitieren laut Ryanair vor allem Flughäfen, die Kosten gesenkt hätten, darunter Köln, Weeze, Memmingen und Bremen. Gleichzeitig sollen die Kapazitäten an teuren Standorten weiter sinken: in Berlin um fünf Prozent, in Hamburg um 20 Prozent. Insgesamt werde das Angebot 2026 trotz Zusatzsitzen unter dem von 2025 liegen.
Boeing 737 von Ryanair flog trotz Schaden an Triebwerksverkleidung weiter
Portugiesische Ermittler untersuchen einen Vorfall mit der Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen EI-ENG. Sie flog nach einem Triebwerksstreifer in Faro am 15. November 2025 noch etwa 24 Stunden weiter und absolvierte vier Flüge, bevor der Schaden entdeckt wurde. Beim Anflug auf Piste 28 bei Gewittern und Seitenwind setzte der Jet von Ryanair mit 1,69 g auf; nach einem kurzen Hüpfer rollte er etwa neun Grad nach rechts, wodurch die Unterseite der rechten Verkleidung die Bahn berührte.
Nachtflugverbot in Berlin beeinträchtigt drei Flüge - Ryanair wieder sauer
Am Sonntag (4. Januar) sind am BER drei Flüge der irischen Billigairline wegen des geltenden Nachtflugverbots gestört worden. Betroffen waren insgesamt 540 Passagiere. Nach Angaben von Ryanair hatten sich die Flüge nur um wenige Minuten verspätet. Ursache seien Verzögerungen beim Enteisen gewesen, die außerhalb des Einflusses der Fluggesellschaft lagen.
Ryanair beförderte im Jahr 2025 deutlich mehr als 200 Millionen Passagiere
Die Billigfluggesellschaft hat im Dezember 2025 ein spürbares Wachstum verzeichnet. Sie beförderte 14,5 Millionen Passagiere und damit rund sieben Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Auslastung blieb bei Ryanair unverändert hoch bei 92 Prozent. Insgesamt führte Ryanair im Dezember mehr als 82.000 Flüge durch.
Ryanair einzige europäische Airline unter den fünf größten Fluggesellschaften der Welt
Je nach Bewertungsmaßstab fallen die Ranglisten der größten Fluggesellschaften der Welt unterschiedlich aus. Betrachtet man jedoch das angebotene Sitzplatzvolumen, dominieren 2025 klar die großen Fluggesellschaften aus den USA, wie eine neue Zusammenstellung des Datenanbieters OAG zeigt.
Ryanair erreicht Millionenmarke in Münster/Osnabrück
Seit dem Start der Flüge im Jahr 2013 nutzten über eine Million Reisende die Verbindungen der irischen Billigfluggesellschaft von und nach dem Flughafen in Nordrhein-Westfalen. Auffällig ist dabei der hohe Anteil aus dem Nachbarland: Rund 20 Prozent der Ryanair-Passagiere reisen aus den Niederlanden an, um von Münster/Osnabrück abzufliegen.
Boeing 737 Max von Ryanair muss nach Turbulenzen umkehren - medizinische Versorgung für Fluggäste nötig
Die Boeing 737 Max 8 mit dem Kennzeichen EI-HGO der irischen Fluggesellschaft ist am 28. Dezember in Turbulenzen geraten. Der Jet war als Flug FR1121 von Birmingham in Großbritannien zur Kanareninsel Teneriffa unterwegs, als er über Frankreich nahe Brest umdrehte, wie zuerst das Portal
Aviation Herald schrieb. Die Maschine kehrte mit dem Transpondercode 7700 für einen Luftnotfall zum Startflughafen Birmingham zurück.
Triebwerk von Boeing 737 Max abgeschaltet - durch Sonnenblende
Ein loses Teil im Cockpit hat bei einem Flug der Ryanair-Tochter zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall geführt. Kurz nach dem Start schaltete sich bei der Boeing 737 Max 8 Max von Malta Air ein Triebwerk ab.
Italienische Wettbewerbsbehörde verhängt Megastrafe von 256 Millionen Euro gegen Ryanair
Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM hat die Billigairline wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung mit einer Geldbuße von 256 Millionen Euro belegt. Nach Ansicht der Behörde hat sie zwischen 2023 und 2025 gezielt den Vertrieb von Flügen über Reisebüros behindert. Konkret wirft die Behörde Ryanair vor, den Kauf von Tickets über Reiseagenturen bewusst erschwert und verteuert zu haben. Dies habe insbesondere Kombinationen mit anderen Fluggesellschaften oder zusätzlichen Dienstleistungen betroffen. Damit sei der Wettbewerb eingeschränkt und die Wahlfreiheit der Kundinnen und Kunden beeinträchtigt worden.
Boeing 737 von Ryanair kollidiert in Edinburgh mit Tankfahrzeug
Eine Boeing 737 der Billigairline ist am Montagvormittag (22. Dezember) am Flughafen Edinburgh in einen Zwischenfall verwickelt worden. Der Flug von Ryanair nach Faro befand sich kurz nach 10 Uhr auf dem Weg zur Startbahn, als die Flügelspitze des Flugzeugs mit dem Führerhaus eines Tankfahrzeugs kollidierte, wie das Portal Edinburgh Live berichtet. Verletzt wurde niemand. Die Passagiere verließen das Flugzeug regulär. Der Flughafen Edinburgh erklärte, der Vorfall habe keine Auswirkungen auf den Betrieb gehabt.
Ryanair fliegt ab Sommer 2026 von Nürnberg nach Rabat
Die Billigairline nimmt ab April 2026 erstmals eine Verbindung zwischen Franken und der marokkanischen Hauptstadt auf. Damit kehrt Marokko nach längerer Pause in den Flugplan des Flughafens Nürnberg zurück. Die neue Strecke nach Rabat richtet sich vor allem an Urlaubsreisende und ergänzt das touristische Angebot von Ryanair.
Ryanair verbindet neue marokkanische Basis mit drei deutschen Flughäfen
Der irische Billigflieger wird im April 2026 in Rabat eine neue Basis mit zwei Flugzeugen eröffnen. Für den Sommer 2026 sind 20 Strecken ab Rabat geplant, davon sieben neue internationale Routen (Bergamo, Baden-Baden, Hahn, Nürnberg, Porto, Pisa und Valencia).
Ryanair zieht fünf Boeing 737 aus Belgien ab und streicht 20 Routen
Die irische Billigialrline reagiert auf die geplante Verdopplung der belgischen Fluggaststeuer ab 2027 und die diskutierte kommunale Abgabe von drei Euro in Charleroi mit massiven Kürzungen für den Winter 2026/27. Sie will eine Million Sitze streichen oder 22 Prozent des Angebotes. Zudem wird Ryanair fünf stationierte Flugzeuge – allesamt aus Charleroi – abziehen und insgesamt 20 Strecken streichen, davon 13 ab Charleroi und sieben ab Brüssel.
Gericht untersagt Flightright irreführende Aussagen über Ryanair
Die Billigairline begrüßt ein Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg, das dem Unternehmen Flightright bestimmte Behauptungen untersagt. Es dürfe gemäß der Entscheidung nicht mehr behaupten, die Kundschaft würde beim Kontakt mit dem Kundenservice auf Hürden stoßen. Zudem müsse das Portal offenlegen, dass es auf seinen Servicepreis einen zusätzlichen Anwaltszuschlag von 14 Prozent erhebt, so Ryanair in einer Stellungnahme.
Mehr Rabatte gewährt als Einnahmen erzielt: Ryanair stellt Abo-Programm Prime ein
Der irische Billigflieger gibt bekannt, dass sein Prime-Mitgliederangebot ab dem 28. November eingestellt wird,
nachdem es über einen Zeitraum von acht Monaten getestet wurde. Alle bestehenden 55.000 Prime-Mitglieder werden von Ryanair weiterhin bis Oktober 2026 exklusive monatliche Niedrigpreisangebote erhalten, jedoch können ab Freitag (28. November) keine neuen Mitglieder mehr beitreten.
Ryanair veranstaltet O´Leary-Show zwischen Bratislava und Wien
Ryanair-Chef Michael O´Leary ist bekannt für seine extravaganten und provokanten Auftritte. Nun feierte er ein Jubiläum in Bratislava und flog direkt im Anschluss mit Journalistinnen und Journalisten ins 60 Kilometer entfernte Wien, um dort die Regierung zu kritisieren.
Ryanair streicht Azoren aus dem Netz und gibt Gebühren die Schuld
Die Billigairline beendet zum 29. März 2026 sämtliche Verbindungen von und zu den Azoren. Als Gründe nennt sie stark gestiegene Flughafenentgelte des portugiesischen Betreibers ANA, höhere Gebühren der Flugsicherung sowie eine zusätzliche Reiseabgabe von zwei Euro. Dadurch verliere die Region Azoren sechs Strecken und rund 400.000 Passagiere pro Jahr, so Ryanair.