USA übernehemen Untersuchung zu Fenster-Zwischenfall auf Ryanair-Flug nach Memmingen
Die Verkehrssicherheitsbehörde der USA übernimmt die Untersuchung des schweren Zwischenfalls auf einem Ryanair-Flug von Thessaloniki nach Memmingen, bei dem sich kurz nach dem Start ein Fenster löste. Zunächst war angenommen worden, der Vorfall habe sich über Nordmazedonien ereignet. Nach einer Überprüfung der Flugroute stellte sich jedoch heraus, dass sich das Ereignis im griechischen Luftraum abspielte, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Nach internationalen Vorschriften kann die griechische Untersuchungsbehörde die Ermittlungen delegieren. Davon hat sie nun Gebrauch gemacht und sie an das NTSB übergeben. Griechenland bleibt an der Untersuchung beteiligt.
Über 140 neue Strecken: Ryanair legt Rekord-Winterflugplan auf
Die Billigairline hat ihren Winterflugplan 2026 vorgestellt und bietet nach eigenen Angaben das bislang größte Winterprogramm der Unternehmensgeschichte an. Der Flugplan umfasst rund 1700 Strecken in 35 Ländern, darunter mehr als 140 neue Verbindungen. Details zu neuen Strecken und erhöhten Frequenzen nennt Ryanair indes noch nicht.
Dreistunden-Flug wird zu zwölfstündiger Odyssee - mit Aufstand der Reisenden und Polizeieinsatz
Der Flug von London nach Tirana dauert rund drei Stunden. Doch bei Flug RK8288 von Ryanair wurden daraus zwölfeinhalb Stunden - mit zwei Zwischenstopps, betrunkenen Passagieren und einem Polizeieinsatz.
Nach Fensterbruch auf Ryanair-Flug: Behörde bestätigt Triebwerksproblem bei Boeing 737
Nach dem dramatischen Zwischenfall auf einem Ryanair-Flug nach Memmingen verdichten sich die Hinweise auf die Ursache. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde bestätigt ein Problem am rechten Triebwerk und Bilder deuten auf eine Triebwberksexplosion hin.
Flug nach Memmingen: Fenster platzt und saugt Passagier teilweise aus Boeing 737
Ein lauter Knall, plötzlich fällt der Kabinendruck ab – und ein Passagier wird teilweise aus einem Fenster der Boeing 737 gerissen. Nur weil seine Frau und andere Reisende ihn festhielten, endete der Zwischenfall auf dem Ryanair-Flug nach Memmingen nicht schlimmer.
Niederlage für Ryanair: EU-Gericht bestätigt italienische Corona-Hilfen für Airlines
Das Gericht der Europäischen Union hat ein italienisches Beihilfeprogramm für von der Covid-19-Pandemie betroffene Fluggesellschaften bestätigt und damit Klagen von Ryanair abgewiesen. Das mit 130 Millionen Euro ausgestattete Programm galt zwischen März 2020 und Ende 2021 und unterstützte Airlines, die besonders stark unter den Reisebeschränkungen in Italien litten.
Mückenplage zwingt Ryanair in Mailand zu Flugzeugwechsel
Ein Flug von Mailand-Malpensa nach Alicante hat sich am vergangenen Donnerstag (2. Juli) um rund drei Stunden verspätet, nachdem das ursprünglich vorgesehene Boeing 737-800 von einer großen Zahl an Mücken befallen war. Nach dem Boarding bemerkten die Passagiere zahlreiche Insekten in der Kabine, während durch die noch geöffneten Türen weitere Mücken ins Innere gelangten. Die Besatzung von Ryanair versuchte zunächst, die Situation durch das Ausschalten der Kabinenbeleuchtung zu entschärfen, berichtet der Tv-Sender Rai.
Ryanair ändert nach Kritik Sitzplatzregelung für Familien
Die Billigairline passt ihre Sitzplatzpolitik für Familien an und orientiert sich künftig stärker am Branchenstandard. Sie betont, dass ihre bisherige Regelung stets allen gesetzlichen Vorgaben entsprochen habe und Kinder weiterhin kostenlos neben einer begleitenden erwachsenen Person sitzen können. Neu ist bei Ryanair, dass Familien, die bei der Buchung keinen Sitzplatz reservieren, ihre kostenfreie Sitzplatzzuweisung erst nach dem Check-in erhalten. Diese Passagiere werden voraussichtlich überwiegend im hinteren Teil der Kabine platziert. Familien, die bestimmte Sitzplätze – etwa in den vorderen Reihen – bevorzugen, können diese weiterhin gegen Aufpreis reservieren.
Michael O’Leary bleibt weitere secsh Jahre Chef von Ryanair Group
Die Billigairline-Gruppehat den Vertrag von Konzernchef Michael O’Leary bis April 2032 verlängert. Damit bleibt der langjährige Chef weitere sechs Jahre an der Spitze des Unternehmens. Der neue Vertrag von Ryanair Group sieht ein moderates Grundgehalt sowie einen begrenzten Jahresbonus vor. Darüber hinaus erhält O’Leary eine einmalige Option zum Kauf von zehn Millionen Ryanair-Aktien. Diese kann jedoch nur unter bestimmten Bedingungen ausgeübt werden.
Ryanair baut Winterangebot ab Münster/Osnabrück aus
Die irische Billigairline erweitert ihren Winterflugplan 2026/27 am Flughafen Münster/Osnabrück. Sie stockt ihr Angebot zu mehreren beliebten Urlaubszielen auf und bietet rund um Weihnachten und den Jahreswechsel zusätzliche Flüge an. Betroffen sind die Strecken von Ryanair nach Alicante, London und Palma de Mallorca.
Bittet Ryanair Familien, die zusammensitzen wollen, unrechtmäßig zur Kasse?
Müssen Eltern bei der Billigairline unzulässig dafür bezahlen, neben ihren Kindern sitzen zu können? Genau das untersucht nun die britische Wettbewerbsbehörde. Für Ryanair könnte der Fall richtig teuer werden.
Ryanair erstmals seit Börsengang im Jahr 1997 schuldenfrei
Die Billigfluggesellschaft hat ihre letzte aus der Pandemie stammende Anleihe über 1,2 Milliarden Euro zurückgezahlt und ist damit nach eigenen Angaben erstmals seit dem Börsengang 1997 praktisch schuldenfrei. Ryanairs Finanzchef Neil Sorahan sprach von einem «historischen Tag». Die Gruppe verfüge nun über eine starke Bilanz mit einer unbelasteten Flotte von 620 Boeing 737 und 737 Max, hoher Liquidität sowie BBB+-Ratings von Fitch und S&P.
Viertes Flugzeug: Ryanair baut Präsenz in Bratislava aus
Die Billigairline stationiert im Winter 2026 ein viertes Flugzeug in Bratislava. Sie reagiert damit nach eigenen Angaben auf die wachstumsorientierte Luftfahrtpolitik der Regierung der Slowakei ohne Luftverkehrssteuer. Ryanair erwartet dadurch künftig 2,5 Millionen Passagiere jährlich in Bratislava. Besonders hervor hebt die Flugliniedas Wachstum im April 2026: Das Passagieraufkommen sei dort im Vergleich zum Vorjahr um 170 Prozent gestiegen.
Eurowings will Lücken schließen, die Ryanair in Berlin hinterlässt
Ryanair reduziert in Berlin und Eurowings baut aus. Die Lufthansa-Tochter stationiert im Winter zwei zusätzliche Flugzeuge in Berlin. Damit zieht sie mit Easyjet gleich. Geplant sind neue Ziele und Frequenzerhöhungen.
Ryanair steigert Jahresgewinn um 40 Prozent und will in Albanien, Italien, Marokko, der Slowakei und Schweden wachsen
Europas größter Billigflieger hat im Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) einen Rekordgewinn erzielt. Der Nettogewinn stieg vor Sondereffekten um 40 Prozent auf 2,26 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte er 1,61 Milliarden Euro verdient. Die Passagierzahl erhöhte sich trotz verspäteter Flugzeuglieferungen um vier Prozent auf 208,4 Millionen Reisende. Der Umsatz von Ryanair Group legte um elf Prozent auf 15,54 Milliarden Euro zu. Besonders die Ticketpreise zogen an: Die Erlöse pro Passagier stiegen um sieben Prozent.
Ryanair erhöht Bonus fürs Aufspüren von zu großem Gepäck
Die Billigairline plant laut Berichten in den britischen Medien, die Bonuszahlungen für Mitarbeitende zu erhöhen, die Passagiere mit zu großem Handgepäck identifizieren. Hintergrund ist, dass die Zahl auffälliger Gepäckstücke zuletzt deutlich gesunken sei. Aktuell erhalten Mitarbeitende bei Ryanair 2,50 Euro pro erkanntem übergroßem Gepäckstück. Der Zuschlag für Reisende beträgt derzeit 75 Euro. Künftig könnte der Bonus laut Medienberichten auf etwa 3,50 Euro steigen. Bereits im November 2025 war die Prämie von 1,50 auf 2,50 Euro angehoben worden.
Spanien, Italien und Griechenland treiben Wachstum im europäischen Flugmarkt
Die internationale Sitzplatzkapazität in Westeuropa steigt im Sommer 2026 um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt kommen laut Daten des Analysehauses OAG 18,5 Millionen zusätzliche Einzelsitze hinzu. Den Großteil des Wachstums tragen Spanien, Italien und Griechenland. Die drei Länder vereinen zusammen 72 Prozent des gesamten Kapazitätsausbaus auf sich.
Italiens höchstes Gericht hebt Millionenstrafe gegen Ryanair auf
Die Billigairline hat vor Italiens oberstem Verwaltungsgericht einen Erfolg gegen die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM erzielt. Es hob eine Geldstrafe von 4,2 Millionen Euro aus dem Jahr 2021 endgültig auf und ordnete die Rückzahlung an Ryanair inklusive Zinsen an.