Tirana, Flugzeug von Air Transat (Montage): Bald Realität

Air Transat nach TorontoAlbanien bekommt die erste Langstreckenverbindung

Jahrelang wurde investiert, geplant und gehofft – nun zahlt es sich aus. Mit einem wöchentlichen Nonstopflug nach Toronto schafft Tirana den Sprung auf die interkontinentale Landkarte. Möglich macht das Air Transat.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Was lange als ambitionierte Vision galt, wird nun Realität: Albanien erhält die erste echte Langstreckenverbindung. Ab Juni 2026 verbindet erstmals ein echten Nonstopflug den Flughafen Tirana mit Toronto – ein Meilenstein in der noch jungen Luftfahrtgeschichte des Landes.

Für den albanischen Flughafenkonzessionär Kastrati erfüllt sich damit ein erklärtes Ziel. In den vergangenen Jahren investierte er erhebliche Summen, um Tirana für interkontinentale Flüge fit zu machen. Die Start- und Landebahn wurde um 300 Meter verlängert, neue Abstellflächen für Großraumflugzeuge geschaffen und intensiv um Airlines geworben, die Tirana in ihr Streckennetz aufnehmen könnten.

Nun will der Flughafen Tirana noch mehr

Spekulationen über einen Flug an die amerikanische Ostküste der USA hatten sich bislang zerschlagen. Nun sorgt Air Transat für den Durchbruch: Ab dem 18. Juni 2026 fliegt der kanadische Ferienflieger ein Mal wöchentlich mit einem Airbus A330 nonstop von Toronto nach Tirana. «Albanien entwickelt sich schnell zu einem herausragenden Reiseziel auf der europäischen Reisekarte. Wir sind stolz darauf, die erste Fluggesellschaft zu sein, die es direkt von Nordamerika aus anfliegt», erklärt Sebastian Ponce, Chief Revenue Officer von Air Transat.

Doch damit soll es aus Sicht des Flughafen Tirana nicht getan sein. Weitere Frequenzen nach Toronto sowie zusätzliche Langstreckenverbindungen stehen auf der Wunschliste. Der führende Airport des westlichen Balkans rechnet für 2025 mit rund zwölf Millionen Passagieren – und sieht sich mit dem neuen Nordamerika-Flug gut gerüstet für den nächsten Wachstumsschritt. Bisher sind die Flüge nach Dubai und Teneriffa die längsten im Netz.

Wir berichten, was in der Luftfahrt wirklich zählt – unabhängig, präzise, nah dran. Hinter jedem Artikel steht die Erfahrung erfahrener Luftfahrtjournalistinnen und -journalisten. Für den Preis von weniger als einem Getränk am Flughafen genießen Sie aeroTELEGRAPH werbefrei und sichern unsere Unabhängigkeit. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

flughafen tirana frabbi

«Tirana unter die 50 größten Flughäfen in Europa bringen»

Jet von Wizz Air am Flughafen Tirana: Billigflieger dominieren.

Flughafen Tirana überholt Belgrad

Flieger von Albawings: Verdrängt von den Großen.

Preiskampf zwischen Ryanair und Wizz Air zwingt Albawings zum Teilabzug

Airbus A320 von Austrian Airlines mit Wasserfontäne in Tirana: Die Fluglinie feiert das 30-jährige Streckenjubiläum.

Als Austrian Airlines die Flüge aufnahm, grasten noch Kühe neben der Piste

Video

Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin