A320 von Syrian: Bald gibt es russischen Zuwachs.

Flieger aus RusslandSyrian Air holt sich Iljuschins

Wegen Embargos aus dem Westen kommen syrische Airlines nur schwer an neue Flugzeuge. Eine hat es nun geschafft – mit russischer Hilfe.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es steht nicht gut um die syrische Luftfahrt. Airlines aus dem vom Bürgerkrieg arg gebeutelten Land kommen wegen Embargos aus dem Westen nicht an neue Flieger oder Ersatzteile. Routen mussten gestrichen, Frequenzen reduziert werden. Die Nationalairline Syrian Air schafft es nun offenbar dennoch, die Flotte zu vergrößern - dank Hilfe aus Russland.

Wie das Fachportal CH Aviation mit Verweis auf die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtet, hat Syrian Air zwei neue russische Flugzeuge der Flotte hinzugefügt. Es handle sich dabei um eine Iljuschin Il-18 und eine Iljuschin Il-76. Von wem sie die Flieger gekauft hat, ist allerdings nicht bekannt. Eingesetzt werden sollen die beiden Flugzeuge auf den Strecken zwischen Damaskus, Latakia und Kameshli.

Ticketpreise massiv gesenkt

Momentan besteht die Flotte der Airline aus sechs Airbus A320, zwei ATR72, drei Tupolew Tu-134, fünf Antonow An-26, fünf Yak-40 und zwei Il-76. Man sehe Syrian Air immer noch als wichtigen Pfeiler für die Wirtschaft an, hieß es vor kurzem von der Regierung. Daher unterstütze man die Airline wo es nur gehe. Um die Nachfrage anzukurbeln, reduzierte der Staat die Gebühren für Fracht um 10 Prozent, die Preise für Flugtickets sogar um 50 Prozent.

Mehr zum Thema

Zerstörtes Wrack der Antonov An-124 in Tripolis: Der Transporter ist für Libyan Arab Air Cargo geflogen.

Riesenfrachter bei Gefechten zerstört

Flughafen von Tripolis: Er wurde beschossen.

Geschoss trifft Airbus A320 am Flughafen Tripolis

Aeroflot-Flieger: Nicht mehr nach Damaskus.

Kaum mehr Flüge nach Syrien

Nacht über Damaskus: Die Stadt wird von Air France vorerst gemieden.

Airlines ziehen sich aus Syrien zurück

Video

Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
bundeswehr luftwaffe airbus a400 m venezuela hilfe 02
Die deutsche Luftwaffe schickt Airbus A400 M nach Venezuela, um nach den verheerenden Erdbeben dort zu helfen. Auch kommerzielle Fluglinien stellen Flugzeuge zur Verfügung - so etwa Vietnam Airlines oder Iberia.
Timo Nowack
Timo Nowack