Aeroflot-Flieger: Nicht mehr nach Damaskus.

Kaum mehr Flüge nach Syrien

Den meisten Airlines ist die Lage schon länger zu heikel. Nun stellt auch Aeroflot ihre Flüge nach Damaskus ein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Europäische Union bereitet bereits die Ausreise von Ausländern aus Syrien vor. Über Zypern könnten sie das Bürgerkriegsland verlassen. Der Schritt kam, nachdem Damaskus bei Angriffen aus dem Ausland mit dem Einsatz von Chemiewaffen drohte. Damit eskaliert die Lage in dem Land immer weiter. Das Regime von Präsident Baschar al-Assad geht seit rund 16 Monaten mit immer brutalerer Gewalt gegen die Opposition und ihre Anhänger vor, die ihrerseits immer heftigere Gegenwehr leisten.

Wegen der Kämpfe hatten im Laufe des Jahres immer mehr Airlines den Flugbetrieb in das Land eingestellt. Mit Russlands größter Fluggesellschaft Aeroflot kommt nun eine weitere hinzu, wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti berichtet. Inzwischen kann man nur noch mit einer Fluggesellschaft von Europa aus nach Damaskus fliegen - mit der armenischen Armavia. Zumindest lassen sich bei der Airline noch Flüge in die Stadt buchen.

Wirtschaftliche Gründe

Aeroflot stellt die Flüge ab dem 6. August ein. Sie ist der einzige russische Anbieter, der Flüge nach Damaskus anbietet. Als Grund für den Schritt nennt man bei der Fluggesellschaft, dass die Ticketverkäufe aufgrund des Bürgerkrieges so sehr eingebrochen seien, dass sich der Flugbetrieb aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr lohne. Russland ist eines der wenigen Länder, die Präsident Baschar al-Assad immer noch offiziell anerkennen.

Zwei Tage vor Aeroflot hatte bereits Royal Jordanian die Flüge eingestellt. Auf hier war der Grund der Bürgerkrieg. Flüge wolle man wieder aufnehmen, wenn die Reisebedingungen sicher seien, heißt es in einer Mitteilung der Airline.

Mehr zum Thema

ticker-russland

Russland plant riesiges Sperrgebiet für Privatflüge

Langstreckenjet von Aeroflot: Weniger Ziel rund um den Globus.

In diese Länder können Russinnen und Russen noch fliegen

Ex-Air-Albania-Airbus ist in Russland wider aufgetaucht: Das Flugzeug ist über den Oman nach Moskau geflogen.

Russische Airline besorgt sich über Umwege einen Airbus A320 - erneut über den Oman

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Video

Airbus A350-1000 ULR von Qantas: Spezieller Flieger für spezielle Route.
Mehr als zehn Jahre nach der Ankündigung steht der Starttermin fest: Ab Oktober 2027 wird die australische Fluglinie nonstop von Sydney nach London fliegen. Die ultralange Strecke knüpft an ein legendäres Kapitel der Geschichte von Qantas an.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
boeing 777 klm amsterdam durchstarten
Eine Boeing 777 von KLM startete bei der Landung in Amsterdam bei starkem Seitenwind durch. Ein Video zeigt den entscheidenden Moment.
Timo Nowack
Timo Nowack
privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg