Der Airbus A220 mit der Registrierung HB-JCD in Graz: Wieder im Linieneinsatz.

HB-JCDSwiss hat Airbus A220 von Graz wieder in Betrieb genommen

Seit der tragischen Notlandung in Graz flog der Airbus A220 nicht mehr mit Passagieren. Rund einen Monat später hat Swiss die HB-JCD wieder in in Betrieb genommen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

17 Tage lang stand der Airbus A220 auf dem Vorfeld in Graz. Er wartete nach der Notlandung am österreichischen Flughafen auf ein Ersatztriebwerk. Fachleute von Swiss und von Pratt & Whitney tauschten nach den Feiertagen den Motor aus. Und sie führten auch diverse Tests durch. Erst dann konnte der Regionaljet am 9. Januar nach Zürich zurückkehren.

Nach der Rückkehr vergingen nochmals elf Tage ohne Einsatz. «Unsere Techniker:innen haben das Flugzeug sorgfältig geprüft und ausgiebig getestet», erklärt eine Sprecherin von Swiss. Und am 16. Januar schickte die Fluglinie den A220-300 mit dem Kennzeichen HB-JCD auf einen rund anderthalbstündigen Testflug. Dabei sei eine «gründliche Überprüfung der Systeme» vorgenommen worden.

Swiss hat auch Teppiche und Sitzbezüge des Airbus A220 erneuert

Doch das war nicht alles. Swiss hat auch alle Teppiche und Sitzbezüge erneuert. Erst dann hat sie den A220 wieder in Betrieb genommen. Am Montag (20. Januar) führte ihn sein erster Einsatz nach Hannover. Danach war er in Amsterdam, Berlin, Frankfurt, Genf, London und Marrakesch.

Der A220 hatte am 23. Dezember auf Flug LX1885 von Bukarest nach Zürich nach einem Triebwerksproblem und heftiger Rauchentwicklung in Graz notlanden müssen. Auf der Reiseflughöhe von rund 12.190 Metern hatte zuvor das linke Triebwerk «plötzlich und unerwartet» versagt, wie Swiss später erklärte. Der Motor zeige «ein bisher unbekanntes Fehlerbild», ergänzte sie.

Triebwerk wurde «schwer beschädigt»

Wie die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust kürzlich in einem Vorbericht zum tragischen Vorfall schrieb, bei dem ein Flugbegleiter wegen Sauerstoffmangel verstarb, wurde Triebwerk Nummer eins, also das aus Flugrichtung gesehen linke, «schwer beschädigt». Die Untersuchung des Vorfalls unterliegt aber der österreichischen Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes SUB.

Mehr zum Thema

Airbus A220-300 von Swiss: Die Airline beschleunigt den Austausch der Schutzausrüstung.

Swiss beschleunigt Austausch der Schutzausrüstung in den Airbus A220

Der Airbus A220 von Swiss in Graz: Das Triebwerk wird demontiert.

Triebwerk des Airbus A220 von Swiss zeigt «bisher unbekanntes Fehlerbild»

Airbus A220 von Swiss: Fliegt oft nach Nürnberg.

Flugbegleiter von Swiss im Krankenhaus in Graz verstorben

Fake News: Angebliches Bild des Airbus A220 in Kittlä - doch es ist nicht echt.

Die vielen Fake News rund um den Airbus A220 von Swiss, der in Kittilä in den Schnee geriet

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack