Der Airbus A220 von Swiss in Graz: Das Triebwerk wird demontiert.

Notlandung in GrazTriebwerk des Airbus A220 von Swiss zeigt «bisher unbekanntes Fehlerbild»

Um genau zu klären, was zur Notlandung in Graz führte, wird das Triebwerk des Airbus A220 von Swiss demontiert. Es wird in den USA untersucht.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Noch immer ist vieles rund um Flug LX1885 vom 23. Dezember unklar. Bisher wusste man lediglich, dass der Airbus A220-300 von Swiss auf dem Weg von Bukarest nach Zürich ein Triebwerksproblem hatte und es zu heftiger Rauchentwicklung kam. Die Folge war eine Notlandung in Graz.

Etwas mehr Klarheit gibt es inzwischen immerhin. Wie Swiss in einer internen Mitteilung erklärt, passierte der Vorfall auf Flugfläche 400. Bei normalem Luftdruck beziehungsweise unter Standardbedingungen entspricht das einer Flughöhe von 40.000 Fuß oder 12.192 Metern. Dort habe der Motor «plötzlich und unerwartet versagt».

Triebwerk wird vom Airbus A220 abgehängt

Die Untersuchung des Zwischenfalls mit dem A220 mit dem Kennzeichen HB-JCD läuft noch immer. Man wolle verstehen, wie es zum Ausfall des Triebwerks habe kommen können, so Swiss in der Mitteilung, die aeroTELEGRAPH vorliegt. «Erste Analysen deuten auf ein bisher unbekanntes Fehlerbild hin.» Sowohl Hersteller Pratt & Whitney als auch die Behörden hätten jedoch erklärt, dass kein «grundsätzliches, sicherheitsrelevantes Problem vorliegt».

Das betroffene Triebwerk wird derzeit in Graz vom Flugzeug abgehängt. Die Arbeiten laufen bereits seit einigen Tagen. Der Motor werde danach in die USA verschickt, so Swiss. Dort werde er «durch den Hersteller Pratt & Whitney gemeinsam mit den Untersuchungsbehörden sorgfältig untersucht».

Motoren des Airbus A220 machten wiederholt Probleme

Die PW1500G-Triebwerke der Airbus A220 machen schon eine ganze Weile und wiederholt Ärger.2019 litt Swiss unter einer regelrechten Pannenserie. In einem Fall wurden sogar Teile der Triebwerksschaufel abgetrennt.

In der Folge berief die Fluggesellschaft ein Notfallkomitee ein und schickte alle A220 zur Inspektion. 2023 tauchte ein neues Problem mit Ölleckagen auf. Neue Inspektionen wurden erforderlich. Tatsächlich reicht die Historie der Probleme sogar zurück bis ins Jahr 2014.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Swiss: Musste in Graz nach heftiger Rauchentwicklung notlanden.

Airbus A220 von Swiss blockiert Flughafen Graz

Die HB-JCD in Graz: Der Airbus A220 steht inzwischen auf dem Vorfeld.

Flugbegleiter von Swiss liegt noch immer auf Intensivstation

Airbus A220 von Swiss: Nicht immer eine einfache Beziehung.

Swiss‘ Leidensgeschichte mit den A220-Triebwerken

ticker-swiss

Airbus A330 von Swiss muss Start abbrechen - Fluggast nicht ansprechbar

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil